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		<title>Kinderkrebs: „Neues“ Immunsystem spricht besser auf Therapie an</title>
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		<dc:creator><![CDATA[anna]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Aug 2023 08:02:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kinderkrebs: „Neues“ Immunsystem spricht besser auf Therapie an (Wien, 9.8.2023) Forscher:innen der St. Anna Kinderkrebsforschung und der Eberhard Karls Universität Tübingen zeigten, dass eine Immuntherapie nach einer Stammzelltransplantation bestimmte Nerventumore bei Kindern nachhaltig bekämpft. Entscheidend ist dabei, dass durch Stammzellen eines Elternteils erkrankte Kinder mit einem neuen Immunsystem ausgestattet werden, das wesentlich besser auf Immuntherapien [&#8230;]</p>
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<div class="wp-block-uagb-advanced-heading uagb-block-e58507fa"><h2 class="uagb-heading-text">Kinderkrebs: „Neues“ Immunsystem spricht besser auf Therapie an</h2></div>



<div class="wp-block-uagb-image uagb-block-1298041b wp-block-uagb-image--layout-default wp-block-uagb-image--effect-static wp-block-uagb-image--align-none"><figure class="wp-block-uagb-image__figure"><img decoding="async" srcset="https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2023/08/Website-1024x576.jpg " sizes="auto, (max-width: 480px) 150px" src="https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2023/08/Website-1024x576.jpg" alt="" class="uag-image-3036" width="1024" height="576" title="" loading="lazy"/><figcaption class="uagb-image-caption">Neuroblastomzellen mit einer bestimmten genetischen Veränderung (<em>MYCN</em>-Amplifikation) (c) Taschner-Mandl group / St. Anna Kinderkrebsforschung</figcaption></figure></div>



<p>(Wien, 9.8.2023) <strong>Forscher:innen der St. Anna Kinderkrebsforschung und der Eberhard Karls Universität Tübingen zeigten, dass eine Immuntherapie nach einer Stammzelltransplantation bestimmte Nerventumore bei Kindern nachhaltig bekämpft. Entscheidend ist dabei, dass durch Stammzellen eines Elternteils erkrankte Kinder mit einem neuen Immunsystem ausgestattet werden, das wesentlich besser auf Immuntherapien anspricht. Diese Ergebnisse einer frühen klinischen Studie wurden im renommierten <a href="https://ascopubs.org/doi/10.1200/JCO.22.01630" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>Journal of Clinical Oncology</em> </a>veröffentlicht.</strong></p>



<p>Kindliche Tumore des Nervensystems, sogenannte Neuroblastome, sind mit einer ungünstigen Prognose verbunden, wenn der Tumor als Hochrisikotyp eingestuft wird. Besonders schlecht stehen die Chancen, wenn es sich bereits um einen Rückfall des Tumors handelt. In diesem Fall führte eine Immuntherapie nach einer Stammzelltransplantation nun zu einem langfristigen Tumorrückgang bei einem beträchtlichen Anteil der untersuchten Patient:innen, wie eine aktuelle Studie zeigt. Die Überlebensrate konnte – verglichen mit einer früheren Studie – gesteigert werden.</p>



<div class="wp-block-uagb-image alignright uagb-block-2c7ab338 wp-block-uagb-image--layout-default wp-block-uagb-image--effect-static wp-block-uagb-image--align-right"><figure class="wp-block-uagb-image__figure"><img decoding="async" srcset="https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2023/08/Ladenstein_T4A6736-683x1024.jpg " sizes="auto, (max-width: 480px) 150px" src="https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2023/08/Ladenstein_T4A6736-683x1024.jpg" alt="" class="uag-image-3039" width="357" height="269" title="" loading="lazy"/><figcaption class="uagb-image-caption"><strong>Ruth Ladenstein:</strong> „Unser Ansatz könnte eine<br>stärkere, langanhaltendere Tumorkontrolle <br>bewirken.&#8220; (c) Harald Eisenberger  </figcaption></figure></div>



<p>„Nach der Transplantation von Stammzellen eines Elternteils sind die Patient:innen mit einem neuen Immunsystem ausgestattet. Das ermöglicht eine bessere Immunantwort auf die nachfolgende Immuntherapie und führt zu entscheidend besseren Ergebnissen“, erklärt Univ.-Prof. Dr. <a href="https://ccri.at/research-group/ruth-ladenstein-group/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ruth Ladenstein</a>, Leiterin der <a href="https://ccri.at/research-group/studies-statistics-for-integrated-research-and-projects/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Studien- und Statistikabteilung S<sup>2</sup>IRP</a> an der St. Anna Kinderkrebsforschung sowie Professorin an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde der MedUni Wien, die als Ko-Erstautorin maßgeblich beteiligt war.</p>



<p><strong>Langzeitüberleben über 50 Prozent</strong><br>„Nach einer medianen Nachbeobachtungszeit von rund acht Jahren sehen wir, dass mehr als die Hälfte der Studienpatient:innen fünf Jahre oder länger überleben“, berichtet Ladenstein (5-Jahres-Gesamtüberleben: 53%). Im Vergleich dazu lag das 5-Jahres-Gesamtüberleben in einer früheren Studie, in der der Stammzelltransplantation keine Immuntherapie nachgeschaltet war, bei nur 23 Prozent. Jene Patient:innen, die auf die vorhergehende Behandlung ein komplettes oder teilweises Ansprechen zeigten, hatten signifikant bessere Überlebenschancen.<br><br>„Zusammenfassend führte die Immuntherapie mit Dinutuximab beta nach einer Stammzelltransplantation durch eine:n passend:e Spender:in aus der Familie zu beachtlichen Ergebnissen, wenn die Patient:innen zumindest teilweise auf die vorhergehende Behandlung angesprochen hatten“, so Ladenstein. „In unserer Studie traten keine unerwarteten Nebenwirkungen auf und das Risiko, dass sich die transplantierten Zellen gegen gesundes Gewebe richten, war gering.“</p>



<p><strong>Natürliche Killerzellen stärken</strong><br>Bei der Immuntherapie mit Dinutuximab beta handelt es sich um einen Antikörper, der an ein bestimmtes Molekül (GD2) an der Oberfläche der Tumorzellen bindet und diese für das Immunsystem markiert. Bestimmte Immunzellen, sogenannte Natürliche Killerzellen, können den Tumor somit angreifen. Vorhergehende Chemotherapien können bestimmte Fähigkeiten von Natürlichen Killerzellen allerdings beeinträchtigen. „Daher erscheint eine Transplantation intakter Natürlicher Killerzellen von passenden Spender:innern aus der Familie sinnvoll, bevor die Immuntherapie gegeben wird. Die transplantierten, neuen Natürlichen Killerzellen können sich – mittels Antikörper-abhängiger Reaktion – nun verstärkt gegen den Tumor richten“, erklärt Ladenstein.</p>



<p>Zur Bestimmung der einzelnen Komponenten der therapeutischen Ansätze seien weitere Studien notwendig, so die Autor:innen. Neuerdings wird auch konventionelle Chemotherapie früh in der Behandlungsstrategie mit Immuntherapie kombiniert, was zu ähnlich verbesserten Ansprechraten führt. Man darf allerdings hoffen, durch das Konzept eines erneuerten Immunsystems durch einen gesunden Elternteil in Kombination mit dem beschriebenen Transplantationsverfahren eine weitere Steigerung der Überlebensraten zu erreichen: „Unser Ansatz könnte somit eine stärkere, langanhaltendere Tumorkontrolle bewirken. Eine randomisierte Studie wäre notwendig, um den zusätzlichen möglichen Vorteil eines neuen Immunsystems im Rahmen der Therapie eines Rückfalls wissenschaftlich zu untermauern“, erklärt Ladenstein.</p>



<p>&#8212;</p>



<p><strong>Publikation<br></strong><em>Anti-GD2 Antibody Dinutuximab Beta and Low-Dose Interleukin 2 After Haploidentical Stem-Cell Transplantation in Patients With Relapsed Neuroblastoma: A Multicenter, Phase I/II Trial</em><br>Tim Flaadt, MD*; Ruth L. Ladenstein, MD, PhD*; Martin Ebinger, MD; Holger N. Lode, MD; Helga Björk Arnardóttir, MSc; Ulrike Poetschger, PhD; Wolfgang Schwinger, MD; Roland Meisel, MD; Friedhelm R. Schuster, MD; Michaela Döring, MD; Peter F. Ambros, PhD; Manon Queudeville, MD; Jörg Fuchs, MD; Steven W. Warmann, MD; Jürgen Schäfer, MD; Christian Seitz, MD; Patrick Schlegel, MD; Ines B. Brecht, MD; Ursula Holzer, MD; Tobias Feuchtinger, MD; Thorsten Simon, MD; Johannes H. Schulte, MD; Angelika Eggert, MD; Heiko-Manuel Teltschik, MD; Toni Illhardt, MD; Rupert Handgretinger, MD<sup>#</sup>; and Peter Lang, MD<sup>#</sup><br>*T.F. and R.L.L. contributed equally and share first authorship<br>#R.H. and P.L. shared senior authorship<br><em>J Clin Oncol 2023, June 10.</em> <a href="https://ascopubs.org/doi/10.1200/JCO.22.01630" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://ascopubs.org/doi/10.1200/JCO.22.01630</a></p>



<p>Press Release &gt;&gt; </p>



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			</item>
		<item>
		<title>Automatisierte Tests von Kinderkrebstherapien</title>
		<link>https://kinderkrebsforschung.at/automatisierte-tests-von-kinderkrebstherapien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[anna]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jun 2023 12:54:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit Hilfe eines neuartigen Hochdurchsatzverfahrens können zahlreiche Medikamente gleichzeitig auf ihre Wirksamkeit getestet werden. Forschende sind damit in der Lage, schnell und effizient zu beurteilen, welche Substanzen gegen welchen Tumor wirken. Ein Team um Dr. Martin Distel und Dr. Sabine Taschner-Mandl von der St. Anna Kinderkrebsforschung liefert nun erstmals eine Anleitung, wie man im Zebrafischmodell mit diesem Verfahren die Empfindlichkeit von kindlichen Tumoren auf verschiedene Medikamente testen kann. Eine entsprechende Studie wurde im Fachjournal npj Precision Oncology veröffentlicht.</p>
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<div class="wp-block-uagb-advanced-heading uagb-block-e4487685"><h2 class="uagb-heading-text">Automatisierte Tests von Kinderkrebstherapien</h2></div>



<div class="wp-block-uagb-image uagb-block-cce5f86a wp-block-uagb-image--layout-default wp-block-uagb-image--effect-static wp-block-uagb-image--align-none"><figure class="wp-block-uagb-image__figure"><img decoding="async" src="https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2023/06/DSC_8076-1-1024x681.jpg" alt="" class="uag-image-2935" width="" height="" title="" loading="lazy" /><figcaption class="uagb-image-caption">Dr. Sabine Taschner-Mandl, Dr. Sarah Grissenberger, Dr. Caterina Sturtzel, Dr. Martin Distel (c) St. Anna Kinderkrebsforschung</figcaption></figure></div>



<p>(Wien, 29.6.2023) <strong>Mit Hilfe eines neuartigen Hochdurchsatzverfahrens können zahlreiche Medikamente gleichzeitig auf ihre Wirksamkeit getestet werden. Forschende sind damit in der Lage, schnell und effizient zu beurteilen, welche Substanzen gegen welchen Tumor wirken. Ein Team um Dr. Martin Distel und Dr. Sabine Taschner-Mandl von der St. Anna Kinderkrebsforschung liefert nun erstmals eine Anleitung, wie man im Zebrafischmodell mit diesem Verfahren die Empfindlichkeit von kindlichen Tumoren auf verschiedene Medikamente testen kann. Eine entsprechende Studie wurde im Fachjournal<em> npj Precision Oncology</em> veröffentlicht.</strong></p>



<p>Die aktuelle wissenschaftliche Publikation kann als Anleitung zur Behandlung unterschiedlichster Tumorarten gelesen werden. „Wir haben mit renommierten Laboren auf der ganzen Welt zusammengearbeitet und Informationen gesammelt, um wirklich einen Standard-Workflow herauszugeben“, sagt Martin Distel, Ko-Corresponding Author der Studie. Diese Standardisierung gab es bisher nicht. Eine Kooperation mit slowenischen Chemiker:innen führte zur Testung einer neuen Substanz in einem Zebrafischmodell für Sarkome. „Unsere Tests zeigen, dass dieser neue Wirkstoff, ein Inhibitor bestimmter Heat-Shock-Proteine, sogar etwas besser wirkt als seine Vorgänger. Aufgrund dieser Erkenntnis wird nun weiter an dem Wirkstoff gefeilt, ein Folgeprojekt ist bereits geplant“, berichtet Dr. Sarah Grissenberger, Ko-Erstautorin der Studie und Postdoktorandin in Distels Team.</p>



<div class="wp-block-uagb-image alignright uagb-block-1342fb14 wp-block-uagb-image--layout-default wp-block-uagb-image--effect-static wp-block-uagb-image--align-right"><figure class="wp-block-uagb-image__figure"><img decoding="async" src="https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2023/06/4-1024x576.jpg" alt="" class="uag-image-2941" width="812" height="457" title="" loading="lazy" /><figcaption class="uagb-image-caption">Zebrafischlarve mit transplantierten Tumorzellen (grün) (c) St. Anna Kindekrebsforschung</figcaption></figure></div>



<p>Die Basis für die Arbeit: Transplantationen von menschlichen Tumorzellen in Zebrafischlarven,um Krebsmedikamente zu testen. Die Tumorentwicklung dauert in diesem Fall nur wenige Tage und kann unmittelbar mitverfolgt werden, da die Fischlarven durchsichtig sind. Für ein Gelingen der Forschungen ist Präzisionsarbeit nötig. „Ob der Tumor anwächst, hängt auch davon ab, an welcher Stelle in der Larve wir die Krebszellen einsetzen“, erklärt Dr. Caterina Sturtzel, Ko-Erstautorin der Studie und wissenschaftliche Mitarbeiterin in Martin Distels Zebrafish Platform Austria for preclinical drug screening (ZANDR). Was genau zu beachten ist und wie man das Wachstum maschinell auswertet, hat eine Kooperation der Teams von Martin Distel und Sabine Taschner-Mandl an der St. Anna Kinderkrebsforschung jetzt detailliert beschrieben.</p>



<p><strong>Aussagekräftige Analyse auf Knopfdruck</strong><br>Neben Leukämien, bestimmten Weichteil-, Knochen- sowie Hirntumoren konzentrierte sich das Team auch auf kindliche Nerventumore, sogenannte Neuroblastome. „Anders als etwa Ewing Sarkome wachsen Neuroblastome nicht immer gleich gut. Wir müssen also jeden einzelnen Tumor an Tag 1 und Tag 3 vergleichen, um das Wachstum zu beurteilen. Dafür haben wir einen Analyseworkflow programmiert, der den Tumor detektiert und diesen Vergleich zwischen Tag 1 und Tag 3 automatisiert durchführt“, erklärt Grissenberger. Umgesetzt wird dieser Vorgang weltweit erstmals von einem High Content Imager namens Operetta CLS. &nbsp;</p>



<p>Taschner-Mandl, Ko-Corresponding Author und Leiterin der Tumor Biology Gruppe an der St. Anna Kinderkrebsforschung, kommentiert: „Wir haben gesehen, dass verschiedene Arten von Neuroblastomen unterschiedlich auf die getesteten Wirkstoffe Ceritinib und Temozolomid reagieren. Das ist enorm wichtig, denn für viele genetische Typen des Neuroblastoms gibt es keine anderen Tiermodelle, in denen klinisch relevante Wirkstoffkombinationen so schnell getestet werden können.“ Für die bestmögliche Aussagekraft müssen die Tumorzellen genau dorthin transplantiert werden, wo sie im Krankheitsfall wachsen.Sarah Grissenberger setzte sich damit auseinander, wie man die Zellen am besten anfärbt, damit der Farbstoff auch wirklich nur die Tumorzellen anfärbt und diese vom High Content Imager erkannt werden. „Zuerst hatten wir einen Farbstoff, den die Zellen verloren haben und der dann auch von anderen Zellen aufgenommen wurde. Das kann in die Irre führen, weil wir dachten: da sind jetzt überall Metastasen. Mit dem jetzigen Farbstoff passiert das aber nicht mehr und wir bekommen aussagekräftige Ergebnisse.“</p>



<p>Die Arbeit des Teams führte zu einem schnellen und effizienten Analyseworkflow mit neuartigen Anwendungsmöglichkeiten. Das große Ziel bleibt, erkrankten Kindern neue Therapien anbieten zu können.</p>



<p>&#8211; &#8211; &#8211;</p>



<p><strong>Publikation</strong><br>Refined high-content imaging-based phenotypic drug screening in zebrafish xenografts</p>



<p>C. Sturtzel#, S. Grissenberger#, P. Bozatzi, E. Scheuringer, A. Wenninger-Weinzierl, Z. Zajec, J. Dernovšek, S. Pascoal, V. Gehl, A. Kutsch, A. Granig, F. Rifatbegovic, M. Carre, A. Lang, I. Valtingojer, J. Moll, D. Lötsch, F. Erhart, G. Widhalm, D. Surdez, O. Delattre, N. André, J. Stampfl, T. Tomašič, S. Taschner-Mandl* &amp; M. Distel*</p>



<p>#contributed equally<br>*Corresponding Authors<br><em>npj Precision Oncology</em> 2023; May 18; 7:44; <a href="https://www.nature.com/articles/s41698-023-00386-9" target="_blank" rel="noreferrer noopener">DOI: 10.1038/s41698-023-00386-9</a><br><a href="https://doi.org/10.1038/s41698-023-00386-9">https://doi.org/10.1038/s41698-023-00386-9</a></p>



<p><strong>Förderung<br></strong>Diese Arbeit wurde unterstützt von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), der Alex&#8217;s Lemonade Stand Foundation, dem Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF), der Slowenischen Forschungsagentur, dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, einem DOC-Stipendium der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Spenden an die St. Anna Kinderkrebsforschung. Dieses Projekt erhielt auch Unterstützung von der Europäischen</p>



<p>Finanzierung H2020-lMI2-JTl-201 5-07. Sanofi hat einen Teil der Medikamententests an Ewing Sarkom Xenografts gesponsert. Das Comprehensive Cancer Center von MedUni Wien und AKH Wien hat die Glioblastomexperimente mitunterstützt.</p>



<p><strong>Über das Medikamenten-Screening in Zebrafischlarven</strong><br>Zebrafischlarven helfen bei der Suche nach Medikamenten gegen kindliche Krebserkrankungen. Denn die Tumorentwicklung in Fischlarven dauert nur 24 Stunden und kann im durchsichtigen Organismus live verfolgt werden. Forscher:innen der St. Anna Kinderkrebsforschung haben nun einen Arbeitsprozess entwickelt, der in nur einer Woche die halbautomatisierte Testung von bis zu zwölf (Kombinations-)therapien gegen Tumorzellen erlaubt. Die Forscher:innen bringen Tumorzellen von Patient:innen oder aus Zelllinien in Fischlarven ein. Nach 24 Stunden entwickelt sich ein Tumor, der dann sofort behandelt wird. Nach weiteren zwei Tagen sieht man bereits die Wirkung. Somit lassen sich mögliche neue Therapien zu einem sehr frühen Zeitpunkt stark eingrenzen, wodurch viel Zeit gewonnen wird. Dass es überhaupt möglich ist, viele Medikamente in so kurzer Zeit in einem lebenden Organismus zu testen, ist ein riesiger Fortschritt. Weltweit gibt es nur wenige Labore, die solche Screenings durchführen können.</p>



<p><strong>Über das Neuroblastom</strong><br>Neuroblastome sind die häufigsten soliden Tumore außerhalb des Gehirns bei Kindern. Hochrisiko-Neuroblastome sind jene Tumore, die eine <em>MYCN</em>-Amplifikation aufweisen oder metastasierte Tumore ab einem Alter von achtzehn Monaten. Die Prognose für diese Gruppe ist leider immer noch unbefriedigend, nur etwa die Hälfte der Kinder mit Hochrisiko-Neuroblastomen überlebt die Erkrankung langfristig. Zur derzeitigen Standardbehandlung zählen Chemotherapie, Operation, autologe Stammzelltransplantation, sowie Isotretionin in Kombination mit Immuntherapie. Neue Ansätze werden dringend benötigt.</p>



<p><strong>Über Martin Distel</strong><br>Dr. Martin Distel (PhD) absolvierte ein Studium der Molekularen Biotechnologie an der Technischen Universität München, Deutschland, sowie an der Universität Lund, Schweden. Er promovierte am Helmholtz-Zentrum München unter der Leitung von Reinhard Köster und entwickelte genetische Genexpressionswerkzeuge zur Untersuchung der Entwicklung des Kleinhirns im Zebrafisch. Zudem arbeitete er mit Daniel Razansky am Helmholtz-Zentrum München zusammen, um die opto-akustische Bildgebung für Zebrafische zu entwickeln. Als Postdoktorand war er im Labor von David Traver an der University of California, San Diego, im Bereich der Hämatopoese von Zebrafischen tätig.</p>



<p>Im Jahr 2014 kam Distel an die St. Anna Kinderkrebsforschung, wo er ein Zebrafischlabor und eine Zebrafischanlage aufbaute. Seit 2017 ist er auch Leiter der Zebrafisch-Plattform Österreich für präklinisches Wirkstoffscreening an der St. Anna Kinderkrebsforschung.</p>



<p><strong>Über Sabine Taschner-Mandl</strong><br>Dr. Sabine Taschner-Mandl leitet seit 2018 die Gruppe Tumor Biology der St. Anna Kinderkrebsforschung, wo sie seit 2008 wissenschaftlich tätig ist. Zusätzlich übt die Forscherin eine Lehrtätigkeit an der Medizinischen Universität Wien sowie der Technischen Universität Wien aus. Ihr Biologiestudium an der Universität Wien schloss Taschner-Mandl mit einer Diplomarbeit in der Impfstoffentwicklung der Firma Intercell ab. Es folgten eine Dissertation sowie eine Post-doc-Position am Institut für Immunologie der Medizinischen Universität Wien. Neben ihrer Tätigkeit an der St. Anna Kinderkrebsforschung war Taschner-Mandl im Rahmen des EC-FP7-Marie-Curie-Programms Gastwissenschaftlerin bei Significo und der University of Helsinki. Für ihre Forschung erhielt Taschner-Mandl zahlreiche Förderungen, unter anderem der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft, dem Wiener Wissenschafts- Forschungs- und Technologie-Fonds und der ERA-NET-Initiative der Europäischen Kommission.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"></h2>
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			</item>
		<item>
		<title>Kinderkrebs: Schwachstellen in der Immunantwort gegen Metastasen entdeckt</title>
		<link>https://kinderkrebsforschung.at/kinderkrebs-schwachstellen-in-der-immunantwort-gegen-metastasen-entdeckt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[anna]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jun 2023 09:02:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://kinderkrebsforschung.at/?p=2904</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wissenschafter:innen unter der Leitung von Dr. Sabine Taschner-Mandl, St. Anna Kinderkrebsforschung, und Dr. Nikolaus Fortelny, Paris Lodron Universität Salzburg, analysieren erstmals Knochenmarksmetastasen von kindlichen Tumoren des Nervensystems mithilfe moderner Einzelzellanalytik. Dabei zeigt sich, dass Krebszellen bestimmte Zellen in ihrer Umgebung an der Tumorbekämpfung hindern – ein Vorgang der durch Medikamente rückgängig gemacht werden könnte. Die Ergebnisse wurden im renommierten Fachjournal Nature Communications veröffentlicht.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="is-style-headline-with-border wp-block-heading">Kinderkrebs: Schwachstellen in der Immunantwort gegen Metastasen entdeckt</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2023/06/Taschner-Mandl_Fetahu_Esser-Skala_Fortelny_Dnyansagar_c_St.-Anna-Kinderkrebsforschung_Simon-Haigermoser_Paris-Lodron-Universitaet-Salzburg-2-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-2905" srcset="https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2023/06/Taschner-Mandl_Fetahu_Esser-Skala_Fortelny_Dnyansagar_c_St.-Anna-Kinderkrebsforschung_Simon-Haigermoser_Paris-Lodron-Universitaet-Salzburg-2-1024x576.jpg 1024w, https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2023/06/Taschner-Mandl_Fetahu_Esser-Skala_Fortelny_Dnyansagar_c_St.-Anna-Kinderkrebsforschung_Simon-Haigermoser_Paris-Lodron-Universitaet-Salzburg-2-300x169.jpg 300w, https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2023/06/Taschner-Mandl_Fetahu_Esser-Skala_Fortelny_Dnyansagar_c_St.-Anna-Kinderkrebsforschung_Simon-Haigermoser_Paris-Lodron-Universitaet-Salzburg-2-768x432.jpg 768w, https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2023/06/Taschner-Mandl_Fetahu_Esser-Skala_Fortelny_Dnyansagar_c_St.-Anna-Kinderkrebsforschung_Simon-Haigermoser_Paris-Lodron-Universitaet-Salzburg-2-1536x864.jpg 1536w, https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2023/06/Taschner-Mandl_Fetahu_Esser-Skala_Fortelny_Dnyansagar_c_St.-Anna-Kinderkrebsforschung_Simon-Haigermoser_Paris-Lodron-Universitaet-Salzburg-2-2048x1152.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">(c) St. Anna Kinderkrebsforschung, Simon Haigermoser, Paris Lodron Universität Salzburg</figcaption></figure>



<p>(Wien, 26.6.2023) <strong>Wissenschafter:innen unter der Leitung von Dr. Sabine Taschner-Mandl, St. Anna Kinderkrebsforschung, und Dr. Nikolaus Fortelny, Paris Lodron Universität Salzburg, analysieren erstmals Knochenmarksmetastasen von kindlichen Tumoren des Nervensystems mithilfe moderner Einzelzellanalytik. Dabei zeigt sich, dass Krebszellen bestimmte Zellen in ihrer Umgebung an der Tumorbekämpfung hindern – ein Vorgang der durch Medikamente rückgängig gemacht werden könnte. Die Ergebnisse wurden im renommierten Fachjournal <em>Nature Communications</em> veröffentlicht.</strong></p>



<p>Das Neuroblastom ist der häufigste solide Tumor bei Säuglingen und Kleinkindern. Trotz sich ständig verbessernder Therapiemöglichkeiten kommt es immer noch bei mehr als der Hälfte der Patient:innen zu Rückfällen mit sehr aggressiver Form (Hochrisiko-Neuroblastom). „Der Grund, warum wir uns ausgerechnet Knochenmarksmetastasen angesehen haben, ist, dass Rezidive dort oft ihren Ursprung nehmen. Die Tumorzellen scheinen ihre Umgebung zu manipulieren, sodass diese sie im Wachstum unterstützen, anstatt sie zu bekämpfen“, erklärt Dr. Sabine Taschner-Mandl, Leiterin der Gruppe Tumorbiologie der St. Anna Kinderkrebsforschung.</p>



<div class="wp-block-uagb-image alignright uagb-block-91d73157 wp-block-uagb-image--layout-default wp-block-uagb-image--effect-static wp-block-uagb-image--align-right"><figure class="wp-block-uagb-image__figure"><img decoding="async" src="https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2023/06/Irfete-Fetahu_Sabine-Taschner-Mandl_c_St.-Anna-Kinderkrebsforschung-1024x681.jpg" alt="" class="uag-image-2910" width="687" height="297" title="" loading="lazy" /><figcaption class="uagb-image-caption"><strong>Dr. Irfete Fetahu</strong> (links im Bild): „Bisher wurden lediglich Primärtumore auf so <br>detaillierte Weise erforscht. Die gleichzeitige Verwendung dieser Methoden <br>ist bisher bei Neuroblastom-Metastasen nicht erfolgt.&#8220;<br>(c) St. Anna Kinderkrebsforschung.</figcaption></figure></div>



<p><strong>Wie Krebszellen ihre Nachbarzellen manipulieren </strong><strong><br></strong>Die nun publizierte Studie untersuchte deshalb die Zellarchitektur und Zell-Zell-Kommunikation von Neuroblastom-Metastasen von zwei wesentlichen genetischen Subtypen (<em>MYCN</em>-Amplifikation bzw. <em>ATRX</em>-Mutationen) und solchen ohne derartige Veränderungen mittels Einzelzell-Transkriptomik und -Epigenomik. „Bisher wurden lediglich Primärtumore auf so detaillierte Weise erforscht. Die gleichzeitige Verwendung dieser Methoden ist bisher bei Neuroblastom-Metastasen nicht erfolgt“, sagt Dr. Irfete Fetahu, Ko-Erstautorin sowie<br>Ko-Corresponding Author der Studie und Postdoktorandin der Tumorbiologiegruppe.<br>Das Team untersuchte unter anderem die Interaktion der metastasierten Tumorzellen mit den gesunden Knochenmarkszellen näher. „Eigens entwickelte Algorithmen ermöglichten es uns verschiedene Zellen im Knochenmark zu analysieren und auch deren Wechselwirkungen zu modellieren“, betont Fortelny, Leiter der Computational Systems Biology Group, Paris Lodron Universität Salzburg. „Hier hat unsere Analyse ergeben, dass bestimmte Zellen, sogenannte Monozyten, auf die unerwünschten Eindringlinge besonders stark reagieren. Im Zuge dessen regen sie Wachstumsprozesse an und setzen Zytokine frei, die das Tumorwachstum ankurbeln“, führt Fetahu aus. Untersuchungen auf epigenetischer Ebene zeigten interessanterweise, dass Monozyten in der Mikroumgebung des Tumors zwar aktiviert werden, um gegen die Krebszellen vorzugehen, sie können unter dem Einfluss der Tumorbotenstoffe jedoch nicht angemessen auf diese Signale reagieren. „Die Monozyten empfangen widersprüchliche Botschaften und wissen sozusagen nicht mehr, was sie eigentlich genau tun sollen. Dadurch können sie ihre normale Funktion der Tumorbekämpfung nicht mehr wahrnehmen“, erklärt Fetahu das Dilemma.</p>



<p><strong>Manipulation mit Medikamenten aufheben</strong><strong><br></strong>Ein Großteil der Kommunikation zwischen Neuroblastomzellen und Knochenmark bzw. Monozyten läuft über die Proteine MK (Midkine) und MIF (Macrophage Migration Inhibitory Factor) sowie damit assoziierte Moleküle. Signalwege, die über diese Proteine gesteuert werden, sind nicht nur auf Tumorseite, sondern ebenso auf Seite der Immunzellen hochreguliert. „Therapeutika, die sich gegen MK und MIF richten, unterbrechen diese pathologische Wechselbeziehung und befinden sich bei anderen Krebsarten bereits in Erprobung. Durch die selektive Hemmung könnte es in Zukunft gelingen die krankhaft veränderten Monozyten wieder in ihren ursprünglichen Normalzustand zurückzuversetzen“, gibt sich Taschner-Mandl zuversichtlich.</p>



<p><strong>Metastasen verhalten sich unterschiedlich</strong><br>Die Forscher:innen fanden außerdem heraus, dass die zelluläre Plastizität, also die Wandlungsfähigkeit der Zellen je nach Umwelteinflüssen, während der Metastasierung erhalten bleibt. Darüber hinaus ist die Genexpression der metastasierten Tumorzellen vom jeweiligen Neuroblastom-Subtyp abhängig. So unterscheiden sich Neuroblastomzellen, die eine<em> MYCN</em>-Amplifikation haben, generell nur geringfügig, egal ob sie im Primärtumor vorkommen oder eine Metastase bilden, wohingegen bei Tumorzellen mit <em>ATRX</em>-Mutation das Gegenteil der Fall ist. „Die Genetik des Tumors führt zu charakteristischen Signalen und damit ganz spezifischen Änderungen in der Mikroumgebung des Knochenmarks, was sich in individuellen Signaturen äußert“, so Taschner-Mandl. „Dies könnte erklären, wieso Neuroblastom-Patient:innen mit <em>ATRX</em>-Mutation für gewöhnlich eher schlecht auf ihre Therapie ansprechen.“</p>



<p>&#8212;</p>



<p><strong>Publikation</strong><br>Single-cell transcriptomics and epigenomics unravel the role of monocytes in neuroblastoma bone marrow metastasis<br>Irfete S. Fetahu <sup>#,</sup>*, Wolfgang Esser-Skala<sup>#</sup>, Rohit Dnyansagar<sup>#</sup>, Samuel Sindelar, Fikret Rifatbegovic, Andrea Bileck, Lukas Skos, Eva Bozsaky, Daria Lazic, Lisa Shaw, Marcus Tötzl, Dora Tarlungeanu, Marie Bernkopf, Magdalena Rados, Wolfgang Weninger, Eleni M. Tomazou, Christoph Bock, Christopher Gerner, Ruth Ladenstein, Matthias Farlik, Nikolaus Fortelny*<sup>,§</sup>, Sabine Taschner-Mandl*<sup>,§</sup></p>



<p># equally contributed as first authors<br>* corresponding authors<br>§ jointly supervised this work</p>



<p>Nature Communications, June 26, 2023<br>DOI: 10.1038/s41467-023-39210-0<br><a href="https://www.nature.com/articles/s41467-023-39210-0">https://www.nature.com/articles/s41467-023-39210-0</a></p>



<p><strong>Förderung</strong><br>Diese Studie wurde unterstützt durch den Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF), den Wissenschaftsfonds FWF und die Transcan-2/ERA-NET-Initiative.</p>



<p><strong>Über das Hochrisiko-Neuroblastom</strong><br>Neuroblastome sind die häufigsten soliden Tumore außerhalb des Gehirns bei Kindern. Hochrisiko-Neuroblastome sind jene Tumore, die eine <em>MYCN</em>-Amplifikation aufweisen oder metastasierte Tumore ab einem Alter von achtzehn Monaten. Die Prognose ist leider immer noch unbefriedigend, nur etwa die Hälfte der Kinder mit Hochrisiko-Neuroblastomen überlebt die Erkrankung langfristig. Zur derzeitigen Standardbehandlung zählen Chemotherapie, Operation, autologe Stammzelltransplantation, sowie Isotretionin in Kombination mit Immuntherapie.</p>



<p><strong><a href="https://ccri.at/research-group/sabine-taschner-mandl-group/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Über Dr. Sabine Taschner-Mandl (PhD)</a></strong><br>Dr. Sabine Taschner-Mandl leitet seit 2018 die Gruppe Tumor Biology der St. Anna Kinderkrebsforschung, wo sie seit 2008 wissenschaftlich tätig ist. Zusätzlich übt die Forscherin eine Lehrtätigkeit an der Medizinischen Universität Wien sowie der Technischen Universität Wien aus. Ihr Biologiestudium an der Universität Wien schloss Taschner-Mandl mit einer Diplomarbeit in der Impfstoffentwicklung der Firma Intercell ab. Es folgten eine Dissertation sowie eine Post-doc-Position am Institut für Immunologie der Medizinischen Universität Wien. Neben ihrer Tätigkeit an der St. Anna Kinderkrebsforschung war Taschner-Mandl im Rahmen des EC-FP7-Marie-Curie-Programms Gastwissenschafterin bei Significo und der University of Helsinki. Für ihre Forschung erhielt Taschner-Mandl zahlreiche Förderungen, unter anderem der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft, dem Wiener Wissenschafts- Forschungs- und Technologie-Fonds und der ERA-NET-Initiative der Europäischen Kommission.</p>



<p><strong>Über die St. Anna Kinderkrebsforschung</strong><br>Die St. Anna Kinderkrebsforschung (St. Anna Children’s Cancer Research Institute, CCRI) ist eine internationale und interdisziplinäre Forschungseinrichtung, die das Ziel verfolgt, durch innovative Forschung diagnostische, prognostische und therapeutische Strategien für die Behandlung von an Krebs erkrankten Kindern und Jugendlichen weiterzuentwickeln und zu verbessern. Unter Einbeziehung der spezifischen Besonderheiten kindlicher Tumorerkrankungen arbeiten engagierte Forschungsgruppen auf den Gebieten Tumorgenomik und -epigenomik, Immunologie, Molekularbiologie, Zellbiologie, Bioinformatik und klinische Forschung gemeinsam daran, neueste wissenschaftlich-experimentelle Erkenntnisse mit den klinischen Bedürfnissen der Ärzt:innen in Einklang zu bringen und das Wohlergehen der jungen Patient:innen nachhaltig zu verbessern.<br><a href="http://www.ccri.at">www.ccri.at</a> <a href="http://www.kinderkrebsforschung.at">www.kinderkrebsforschung.at</a></p>



<p><strong>Über Dr. Nikolaus Fortelny (PhD)</strong><br>Dr. Nikolaus Fortelny ist Assistenzprofessor am Fachbereich Biowissenschaften und Medizinische Biologie an der Paris Lodron Universität Salzburg. Er widmet sich in seiner Arbeit der Analyse und Modellierung von komplexen, biologischen Prozessen mit Methoden der künstlichen Intelligenz und Statistik. Fortelny studierte Molekularbiologie in Wien und danach Bioinformatik in Genf. Seine Dissertation erhielt er in Vancouver, Kanada. Danach forschte Fortelny am Center for Molecular Medicine (CeMM) in Wien, unter anderem an der Entwicklung von Algorithmen der künstlichen Intelligenz die Biologische Netzwerke nachbilden. Seine Arbeitsgruppe an der Paris Lodron Universität Salzburg entwickelt Modelle biologischer Prozesse weiter, fokussiert auf der robusten und interpretierbaren Anwendung von komplexen Algorithmen.</p>



<p><strong>Über die Paris Lodron Universität Salzburg</strong><br>Die Paris Lodron Universität Salzburg (PLUS, www.plus.ac.at) beinhaltet sechs Fakultäten mit 34 Fachbereichen und rund 90 Studien in digitalen und analytischen, natur- und lebenswissenschaftlichen, gesellschaftswissen-schaftlichen, kulturwissenschaftlichen, theologischen sowie rechts- und wirtschaftswissenschaftlichen Fächern. 1622 gegründet und im Jahr 1962 wieder errichtet, ist die PLUS heute die größte Bildungs- und Forschungs-einrichtung in Salzburg. Die Forschung wird insbesondere durch drei Forschungsschwerpunkte geprägt. Interaktionen zwischen Wissenschafter:innen aller Disziplinen fördern die enge interdisziplinäre Zusammen-arbeit. In der biomedizinischen Forschung der PLUS liegt der Schwerpunkt auf Tumorbiologie, insbesondere der Erforschung der Wechselwirkungen des Immunsystems mit Krebs. www.plus.ac.at</p>



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		<title>Florian Grebien: Neuer Principal Investigator an der St. Anna Kinderkrebsforschung</title>
		<link>https://kinderkrebsforschung.at/florian-grebien-neuer-principal-investigator-an-der-st-anna-kinderkrebsforschung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[anna]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 May 2023 09:29:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Univ.-Prof. Dr. Florian Grebien will verstehen, wieso manche kindlichen Leukämien schlecht auf die Behandlung ansprechen und was man dagegen tun kann. Zu diesem Zweck baut er nun sein eigenes Team an der St. Anna Kinderkrebsforschung auf. „Prof. Grebien ist ein hervorragender Forscher, dessen wissenschaftliche Leistungen wir seit vielen Jahren beobachten. Wir sind sehr froh, dass wir ihn als Principal Investigator für das Institut gewinnen konnten“, so Univ.-Prof. Dr. Kaan Boztug, Wissenschaftlicher Direktor der St. Anna Kinderkrebsforschung.</p>
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<h2 class="is-style-headline-with-border wp-block-heading">Florian Grebien: Neuer Principal Investigator an der St. Anna Kinderkrebsforschung</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="681" src="https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2023/05/Univ.-Prof.-Dr.-Florian-Grebien_c_St.-Anna-Kinderkrebsforschung-1024x681.jpg" alt="" class="wp-image-2815" srcset="https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2023/05/Univ.-Prof.-Dr.-Florian-Grebien_c_St.-Anna-Kinderkrebsforschung-1024x681.jpg 1024w, https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2023/05/Univ.-Prof.-Dr.-Florian-Grebien_c_St.-Anna-Kinderkrebsforschung-300x200.jpg 300w, https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2023/05/Univ.-Prof.-Dr.-Florian-Grebien_c_St.-Anna-Kinderkrebsforschung-768x511.jpg 768w, https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2023/05/Univ.-Prof.-Dr.-Florian-Grebien_c_St.-Anna-Kinderkrebsforschung-1536x1022.jpg 1536w, https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2023/05/Univ.-Prof.-Dr.-Florian-Grebien_c_St.-Anna-Kinderkrebsforschung-2048x1363.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>(Wien, 30.5.2023) <strong>Univ.-Prof. Dr. Florian Grebien will verstehen, wieso manche kindlichen Leukämien schlecht auf die Behandlung ansprechen und was man dagegen tun kann. Zu diesem Zweck baut er nun sein eigenes Team an der St. Anna Kinderkrebsforschung auf. „Prof. Grebien ist ein hervorragender Forscher, dessen wissenschaftliche Leistungen wir seit vielen Jahren beobachten. Wir sind sehr froh, dass wir ihn als Principal Investigator für das Institut gewinnen konnten“, so Univ.-Prof. Dr. Kaan Boztug, Wissenschaftlicher Direktor der St. Anna Kinderkrebsforschung.</strong></p>



<p>Florian Grebien ist Vorstand des Instituts für Medizinische Biochemie an der Veterinärmedizinischen Universität Wien, wo er weiterhin in Forschung und Lehre tätig sein wird. Zuvor leitete er eine Gruppe am Ludwig-Boltzmann-Institut für Krebsforschung (LBI-CR) in Wien und hatte einen der begehrten Starting Grants des Europäischen Forschungsrates (ERC) eingeworben, um mit innovativen Technologien zu erforschen, wie Blutkrebs entsteht und fortschreitet. Seine Ergebnisse veröffentlichte Grebien in renommierten Journalen wie <em>Blood, Nature Structural &amp; Molecular Biology</em> und <em>Genome Biology</em>.</p>



<p><strong>Experimente der Natur nutzen</strong><br>Die St. Anna Kinderkrebsforschung sei für ihn &#8222;ein bestens geeigneter Ort&#8220;, sagt Grebien, &#8222;weil er genau das Thema abdeckt, das mich am meisten interessiert.“ Konkret gehe es ihm darum, neue „Zielscheiben“ für die Behandlung von akuten Leukämien bei Kindern zu finden. Um das zu erreichen, forscht Grebien an sogenannten Fusionsproteinen, die dann entstehen, wenn Chromosomen zerbrechen und falsch wieder zusammengebaut werden. „Solche fehlgeleiteten Experimente der Natur haben oft verheerende Folgen, denn manche Fusionsproteine lösen Krebs aus.“ Es gebe einige davon, die man schon lange kennt, aber bei vielen sei noch unklar, ob, und wenn ja, wie sie Krebs auslösen. „Da liegt viel Potenzial drin, weil Fusionsproteine attraktive Angriffspunkte für neue Therapien sein können. Sie kommen in normalen Zellen nämlich nicht vor. Wenn man also einen Weg findet, sie auszuschalten, dann kann man Krebs sehr gezielt bekämpfen“, erklärt Grebien.</p>



<p><strong>Behandlung bei Leukämie verbessern</strong><br>Wichtig ist ihm, an brennenden Fragen in der Behandlung kindlicher Leukämien zu arbeiten, um die Überlebenschance der Kinder zu verbessern. „Das war für mich ein wichtiger Beweggrund, an die St. Anna Kinderkrebsforschung zu kommen.“ Darüber hinaus will Grebien auch eine Brückenfunktion zur Veterinärmedizinischen Universität einnehmen und mögliche Synergien der beiden Häuser nutzen. Boztug: „Ich bin sehr glücklich, dass wir mit Florian Grebien einen vielfach ausgezeichneten Forscher für unser Institut gewinnen konnten. Ich bin sicher, dass seine Forschung für das Institut und die klinische Anwendung neue Perspektiven eröffnen und damit die Mission der St. Anna Kinderkrebsforschung tatkräftig unterstützen wird.“<br><br>In seinem Labor versucht Grebien, Gene bzw. Proteine in experimentellen Leukämie-Modellen gezielt zu verändern, um dann zu testen, wie sich das zum Beispiel auf das Fortschreiten der Krankheit auswirkt. „Dabei finden wir oft viele mögliche Kandidaten. Die Herausforderung ist, auf das richtige Pferd zu setzen, also die relevanten Veränderungen weiterzuverfolgen. Es kann sein, dass man sich falsch entscheidet und damit viel Zeit verliert.“ Sogenannte Zielscheiben für mögliche neue Therapien, hat Grebien in der Vergangenheit bereits identifiziert, was auch schon zur Behandlung einzelner Patient:innen geführt hat. „In Zukunft möchte ich mit meiner Forschung weitere Therapiekandidaten identifizieren und hoffe, damit die Chancen für Kinder mit Leukämie zu verbessern.“</p>



<p class="has-text-align-center">&#8211; &#8211; &#8211;</p>



<p><strong><a href="https://ccri.at/research-group/grebien-group/">Über Florian Grebien</a></strong><br>Univ.-Prof. Dr. Florian Grebien promovierte 2007 an der Medizinischen Universität Wien unter der Supervision von Ernst Müllner (Medizinische Universität Wien) und Hartmut Beug (Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie). Während seines Doktoratsstudiums untersuchte er die Rolle von Signalwegen in der Differenzierung von Erythrozyten. Für seine Postdoc-Ausbildung wechselte er in das Team von Giulio Superti-Furga am Forschungszentrum für Molekulare Medizin (CeMM) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien. Mit einer Kombination aus Zellbiologie, Proteinbiochemie und chemischer Biologie identifizierte er molekulare Mechanismen der Leukämie-Entstehung. Von 2014 bis 2018 war Grebien Principal Investigator und Gruppenleiter am Ludwig Boltzmann-Institut für Krebsforschung (LBI-CR) in Wien, unterstützt durch einen ERC Starting Grant. Im Januar 2018 wurde er zum Professor und Leiter des Instituts für Medizinische Biochemie an der Veterinärmedizinischen Universität Wien berufen. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf molekularen Mechanismen der Onkoprotein-getriebenen Leukämie. <a href="https://ccri.at/research-group/grebien-group/">Grebien Group &#8211; St. Anna CCRI</a></p>



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		<title>St. Anna Kinderkrebsforschung veranstaltet internationales Sarkom-Meeting &#8222;EuSARC&#8220;</title>
		<link>https://kinderkrebsforschung.at/st-anna-kinderkrebsforschung-veranstaltet-internationales-sarkom-meeting-eusarc/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[anna]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 May 2023 14:41:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://kinderkrebsforschung.at/?p=2793</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vom 18. bis 20. Mai begrüßt die St. Anna Kinderkrebsforschung Wissenschafter:innen und Ärzt:innen aus ganz Europa, den USA und darüber hinaus am EuSARC 2023 in Wien. EuSARC ist eine europaweite Gruppe von Wissenschafter:innen, die jährliche Tagungen abhalten, um die Forschung an dringend benötigten neuen Therapien für Sarkome voranzutreiben.</p>
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<div class="wp-block-uagb-advanced-heading uagb-block-efad88d8"><h2 class="uagb-heading-text">St. Anna Kinderkrebsforschung veranstaltet internationales Sarkom-Meeting &#8222;EuSARC&#8220;</h2></div>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="800" height="449" src="https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2023/05/EuSARC-Website-1.jpg" alt="" class="wp-image-2795" srcset="https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2023/05/EuSARC-Website-1.jpg 800w, https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2023/05/EuSARC-Website-1-300x168.jpg 300w, https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2023/05/EuSARC-Website-1-768x431.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<p>(Wien, 16.5.2023) <strong>Vom 18. bis 20. Mai begrüßt die St. Anna Kinderkrebsforschung Wissenschafter:innen und Ärzt:innen aus ganz Europa, den USA und darüber hinaus am EuSARC 2023 in Wien. EuSARC ist eine europaweite Gruppe von Wissenschafter:innen, die jährliche Tagungen abhalten, um die Forschung an dringend benötigten neuen Therapien für Sarkome voranzutreiben.</strong></p>



<p>Sarkome, das sind verschiedene Arten von Knochen- und Weichteiltumoren, machen etwa zwei Prozent aller Krebserkrankungen aus und gehören zu den am wenigsten erforschten Tumorerkrankungen. „Aufgrund ihrer Seltenheit bekommen Sarkome weniger Aufmerksamkeit, weswegen Meetings wie EuSARC so wichtig sind. Ziel ist es, die Kommunikation unter jenen Wissenschafer:innen und Kliniker:innen zu verbessern, die die Leidenschaft für die Forschung an Sarkomen teilen“, erklärt Dr. Eleni Tomazou, Principal Investigator an der St. Anna Kinderkrebsforschung und Teil des wissenschaftlichen Komitees der EuSARC. „Wir wollen von jeder Patientin und jedem Patienten lernen, um die Lücke zwischen Grundlagenforschung und klinischer Forschung zu schließen und neue Therapien zu entwickeln.“</p>



<p>„Wir sind sehr stolz, dieses wichtige internationale Meeting hier in Wien ausrichten zu dürfen&#8220;, ergänzt Univ.-Prof. Dr. Kaan Boztug, Wissenschaftlicher Direktor der St. Anna Kinderkrebsforschung. „Pädiatrische Sarkome sind wenig erforschte und tödliche Krebsarten, für die es nur sehr limitierte Therapieoptionen und kaum Verbesserungen in den Behandlungsergebnissen gibt. Es ist von entscheidender Bedeutung, die besten Wissenschafter:innen zusammenzubringen und die internationale Zusammenarbeit zu fördern, um uns über neue Ergebnisse auszutauschen und darüber zu diskutieren, wie wir vorankommen können.&#8220;</p>



<p><strong>Möglicher Therapieansatz für Ewing-Sarkom</strong><br>Zu den Vortragenden gehört Prof. Dr. Kimberly Stegmaier, eine führende Expertin auf dem Gebiet der Kinderkrebsforschung am Dana-Farber Cancer Institute und Professorin für pädiatrische Medizin an der Harvard Medical School, Boston, USA. In ihrer Präsentation beim EuSARC Meeting wird sich Stegmaier auf neue Erkenntnisse beim Ewing-Sarkom konzentrieren, dem zweithäufigsten Knochentumor bei Kindern und Jugendlichen. „Dieser Tumor wird von einem Fusions-Onkoprotein angetrieben, am häufigsten von der EWS-FLI1-Fusion, die sich als schwieriges Ziel für Medikamente erwiesen hat. Unsere Studien zeigen, dass Ewing-Sarkome eine bestimmte Menge der EWS-FLI1-Fusion benötigen, was als ,Goldilocks‘-Phänomen bezeichnet wird. Zu wenig oder zu viel von der Fusion ist schädlich für die Ewing-Sarkom-Zellen&#8220;, erklärt Stegmaier, die diese Erkenntnisse sowie Strategien zur Entwicklung neuer Therapien diskutieren wird.</p>



<p>Tomazou kommentiert die oben genannten Studienergebnisse: „Kim Stegmaier hat mit ihrem Team ein Protein namens TRIM8 identifiziert, das die Menge des EWS-FLI1-Fusionsproteins in der Krebszelle reguliert. Da die Tumorzellen auf die präzise Regulierung der EWS-FLI1-Menge angewiesen sind, ist TRIM8 eine spannende neue Option, um das Ewing-Sarkom gezielt zu bekämpfen.&#8220;</p>



<p>Auf dem Programm stehen weitere Vorträge renommierter internationaler Expert:innen, darunter Dr. Silvia Stacchiotti, Fondazione IRCCS Istituto Nazionale Tumori, Italien, die neue Behandlungsmethoden für extrem seltene Sarkome vorstellen wird, und Dr. Isidro Cortés-Ciriano vom Europäischen Institut für Bioinformatik (EMBL-EBI), Großbritannien, der neue Erkenntnisse über den malignen peripheren Nervenscheidentumor (MPNST), ein aggressives Weichteilsarkom, präsentiert.</p>



<p><strong>Über den Tellerrand schauen</strong><br>„In der Absicht, Innovationen voranzutreiben, haben wir auch hochkarätige Gastredner eingeladen, die nicht direkt auf Sarkome spezialisiert sind. Dr. Georg Winter vom CeMM beispielsweise ist einer der Pioniere auf dem Gebiet der Protein-Degradation. Diese neuartige Technologie könnte für das Ewing-Sarkom von Nutzen sein, wenn man daran denkt, das Onkoprotein durch Degradation gezielt zu bekämpfen&#8220;, erklärt Boztug.</p>



<p>Insgesamt umfasst das Programm 18 Oral Presentations und 40 Flash Talks. Die beste Oral Presentation und der beste Flash Talk werden am Ende der Tagung ausgezeichnet, ermöglicht dank einer Finanzierung durch den Bone Cancer Research Trust (UK).<br><br>Nach ihren persönlichen Meeting-Highlights gefragt, sagt Tomazou: „Am meisten freue ich mich darauf, alle meine Kolleg:innen und Freund:innen wieder zu sehen und Ideen auszutauschen. Es ist das erste Treffen ohne Einschränkungen durch COVID. Wir profitieren sehr von dieser persönlichen Interaktion, insbesondere im Hinblick auf mögliche zukünftige Kooperationen und die Diskussion neuer Erkenntnisse.&#8220;</p>



<p>Auch Kim Stegmaier hebt die Vorteile eines persönlichen Treffens hervor: „Die pädiatrische Sarkom-Gemeinschaft ist eine wunderbar kooperative Gemeinschaft. Ich habe es genossen, mit führenden Wissenschafter:innen der St. Anna Kinderkrebsforschung in vielen unterschiedlichen Kontexten zu interagieren, zum Beispiel auf internationalen Tagungen, von der Kinderkrebsstiftung gesponserten Think Tanks und als Mitarbeiter:innen an Forschungsprojekten. Die 2008 geknüpften Kontakte haben zu 15 Jahren wissenschaftlicher Synergie und Freundschaft geführt. Ich bin sicher, dass auch der kommende EuSARC-Kongress neue Kooperationen anregen wird!&#8220;</p>



<p>Das Programm von EuSARC 2023 finden Sie hier: <a href="https://ccri.at/eusarc-23-program/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://ccri.at/eusarc-23-program/</a></p>



<p class="has-text-align-center">&#8212;</p>



<p><strong><a href="https://ccri.at/eusarc/#:~:text=The%20EuSARC%20community%20intends%20to,tackle%20these%20poorly%20explored%20tumors.">Über EuSARC</a></strong><br>Das EuSARC 2023 Meeting findet in Wien statt und befasst sich mit multidisziplinären Themen von molekularen Mechanismen bis hin zu neuen Therapien bei Sarkomen im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter. EuSARC ist eine europaweite Gruppe von engagierten Wissenschafter:innen und Kliniker:innen, die regelmäßige Tagungen abhalten, um die Lücke zwischen Grundlagen- und klinischer Sarkomforschung zu überbrücken. Durch die Organisation von jährlichen Tagungen will EuSARC das Bewusstsein für den dringenden Bedarf an neuen Forschungsansätzen bei Sarkomen erhöhen. Nachdem Prof. Dr. Nicola Baldini, Prof. Dr. Dominique Heymann, und Prof. DDr. Thomas Grünewald, das erste Treffen 2018 in Bologna, Italien, organisiert hatten, wurde EuSARC von verschiedenen Institutionen in ganz Europa ausgerichtet, um so viele Teilnehmer:innen wie möglich miteinzubeziehen. Die St. Anna Kinderkrebsforschung ist eng mit der EuSARC-Gemeinschaft verbunden und überaus stolz darauf, als Gastgeberin für das diesjährige Treffen im Van Swieten Saal in Wien ausgewählt worden zu sein.</p>



<p><strong>Über Sarkome</strong><br>Sarkome sind bösartige Tumore der Knochen und Weichteile &#8211; eine heterogene Gruppe, die insgesamt etwa zwei Prozent aller Krebserkrankungen ausmacht. Sie gehören zu den am wenigsten erforschten Krebsarten und bislang wurden wenige therapeutische Fortschritte erzielt. Neue Ideen und Initiativen werden dringend benötigt, um dem ungedeckten medizinischen Bedarf bei diesen schwer zu behandelnden Tumoren gerecht zu werden.</p>



<p>Das Ewing-Sarkom ist ein sehr aggressiver Tumor, der vor allem bei Kindern und Jugendlichen auftritt. Mit einer risikoangepassten, multimodalen Therapie liegt die 3-Jahres-Überlebensrate zwischen 50 und 80 Prozent. Die derzeitigen Chemotherapien haben erhebliche Nebenwirkungen, die langfristig die Lebensqualität beeinträchtigen und möglicherweise zu sekundären Krebserkrankungen führen können. Dennoch können sie leider nicht allen Patient:innen helfen.</p>



<p><strong>Pressemeldung: </strong></p>



<div data-wp-interactive="core/file" class="wp-block-file"><object data-wp-bind--hidden="!state.hasPdfPreview" hidden class="wp-block-file__embed" data="https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2023/05/Pressemeldung_St.-Anna-Kinderkrebsforschung-veranstaltet-internationales-Sarkom-Meeting-EuSARC.pdf" type="application/pdf" style="width:100%;height:600px" aria-label="Einbettung von Pressemeldung_St.-Anna-Kinderkrebsforschung-veranstaltet-internationales-Sarkom-Meeting-EuSARC."></object><a id="wp-block-file--media-7d3cb66a-7b9f-4567-9606-52d52a12c3ca" href="https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2023/05/Pressemeldung_St.-Anna-Kinderkrebsforschung-veranstaltet-internationales-Sarkom-Meeting-EuSARC.pdf">Pressemeldung_St.-Anna-Kinderkrebsforschung-veranstaltet-internationales-Sarkom-Meeting-EuSARC</a><a href="https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2023/05/Pressemeldung_St.-Anna-Kinderkrebsforschung-veranstaltet-internationales-Sarkom-Meeting-EuSARC.pdf" class="wp-block-file__button wp-element-button" download aria-describedby="wp-block-file--media-7d3cb66a-7b9f-4567-9606-52d52a12c3ca">Download</a></div>
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		<title>Medikamenten-Kombi schrumpft Kinderkrebs in Zebrafischen</title>
		<link>https://kinderkrebsforschung.at/medikamenten-kombi-schrumpft-kinderkrebs-in-zebrafischen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[anna]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Mar 2023 14:29:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Kombinationstherapie gegen kindlichen Knochenkrebs zeigt erste Erfolge in lebendem Organismus: Verpflanzt man den Tumor in Fischlarven und behandelt diese mit bestimmten Medikamenten, dann verkleinert sich der Tumor massiv oder verschwindet sogar ganz. Bis zur Anwendung bei Kindern sei es aber noch ein weiter Weg, so Dr. Martin Distel von der St. Anna Kinderkrebsforschung, dessen Forschungsgruppe diese Ergebnisse im Fachmagazin Cancer Letters veröffentlichte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kinderkrebsforschung.at/medikamenten-kombi-schrumpft-kinderkrebs-in-zebrafischen/">Medikamenten-Kombi schrumpft Kinderkrebs in Zebrafischen</a> erschien zuerst auf <a href="https://kinderkrebsforschung.at">St. Anna Kinderkrebsforschung</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-uagb-advanced-heading uagb-block-c6d5141e"><h2 class="uagb-heading-text">Medikamenten-Kombi schrumpft Kinderkrebs in Zebrafischen</h2></div>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2023/03/Dr.-Martin-Distel_c_Harald-Eisenberger.jpg" alt="" class="wp-image-2691" width="989" height="659" /><figcaption class="wp-element-caption">(c) Harald Eisenberger</figcaption></figure>



<p>(Wien, 9.3.2023) <strong>Eine Kombinationstherapie gegen kindlichen Knochenkrebs zeigt erste Erfolge in lebendem Organismus: Verpflanzt man den Tumor in Fischlarven und behandelt diese mit bestimmten Medikamenten, dann verkleinert sich der Tumor massiv oder verschwindet sogar ganz. Bis zur Anwendung bei Kindern sei es aber noch ein weiter Weg, so Dr. Martin Distel von der St. Anna Kinderkrebsforschung, dessen Forschungsgruppe diese Ergebnisse im Fachmagazin <em>Cancer Letters</em> veröffentlichte.</strong></p>



<p>Zebrafischlarven helfen bei der Suche nach Medikamenten gegen aggressive kindliche Knochen- und Weichteiltumore, sogenannte Ewing-Sarkome. Denn die Tumorentwicklung in Fischlarven dauert nur 24 Stunden und kann im durchsichtigen Organismus live verfolgt werden. Forscher:innen der St. Anna Kinderkrebsforschung haben nun einen Arbeitsprozess entwickelt, der in nur einer Woche die halbautomatisierte Testung von bis zu zwölf (Kombinations-)therapien gegen Tumorzellen erlaubt. „Außerdem haben wir drei Medikamenten-Kombis gefunden, die den Tumor ausmerzen oder zumindest deutlich verkleinern“, erklärt Sarah Grissenberger, MSc, Erstautorin der Publikation und PhD-Studentin in Distels Team.</p>



<p><strong>Zelltod in Tumorzellen einschalten</strong><br>Am wirkungsvollsten war die gleichzeitige Behandlung der Fischlarven mit zwei Wirkstoffen, die den „programmierten Zelltod“ der Tumorzellen wieder ermöglichen. „Der Körper schützt sich, indem er Zellen, bei denen etwas falsch läuft, in den programmierten Zelltod schickt“, erklärt Grissenberger. „Tumorzellen tun aber alles, um zu überleben und schalten diesen Mechanismus aus. Mit den beiden Medikamenten werfen wir dieses Programm wieder an.“ Diese „Killer-Kombination“ (aus MCL-1/BCL-XL-Inhibitor) wurde bisher nur in Zellkulturen getestet. Nun gibt es die ersten Ergebnisse aus einem lebenden Organismus: „Der Tumor verschwindet gänzlich, wenn wir diese Medikamente bei Fischlarven anwenden“, sagt Distel. Zwei weitere Kombinationstherapien (mit jeweils einem MCL-1- oder BCL-XL-Inhibitor plus Irinotecan) wurden bis dato noch nie getestet, bewirkten in der vorliegenden Arbeit aber eine deutliche Verkleinerung des Tumors.</p>



<p>Leider ist die hochwirksame Behandlung auch mit vielen Nebenwirkungen verbunden – wie sich in weiteren Experimenten zeigte. „Gibt man die Medikamente nacheinander, sind sie besser verträglich, aber auch weniger wirksam“, so Distel. Nachdem bereits unterschiedliche Präparate mit demselben Wirkmechanismus existieren, gebe es aber noch viele Schrauben, an denen man drehen könnte, um Nebenwirkungen zu verringern. „Die Medikamentenentwicklung ist jedoch langwierig. In meinem Labor arbeiten wir intensiv an den Grundlagen, bis zur Anwendung bei Kindern wird es aber leider noch dauern.“</p>



<p><strong>Erster Schritt zu neuer Behandlung</strong><br>Dass es überhaupt möglich ist, viele Medikamente in so kurzer Zeit in einem lebenden Organismus zu testen, sei aber bereits ein riesiger Fortschritt, so die Wissenschafter:innen. „Es gibt weltweit nur wenige Labore, die solche Screenings durchführen können“, so Distel. Die Forscher:innen bringen Tumorzellen von Patient:innen oder aus Zelllinien in Fischlarven ein. Nach 24 Stunden entwickelt sich ein Tumor, der dann sofort behandelt wird. Nach weiteren zwei Tagen sieht man bereits die Wirkung.</p>



<p>„Somit lassen sich mögliche neue Therapien zu einem sehr frühen Zeitpunkt stark eingrenzen, wodurch wir viel Zeit gewinnen“, erklärt Distel. „Das Ewing-Sarkom ist immer noch eine der am schwierigsten zu behandelnden Kinderkrebsarten. Dass wir Medikamente gefunden haben, die bei lebenden Organismen so gut wirken, ist ein wichtiger erster Schritt. Die weitere Erforschung dieser Wirkmechanismen in Richtung klinischer Anwendung wäre wünschenswert.“</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="681" src="https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2023/03/Sarah-Grissenberger-MSc_Dr.-Martin-Distel_c_St.-Anna-Kinderkrebsforschung-1024x681.jpg" alt="" class="wp-image-2695" srcset="https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2023/03/Sarah-Grissenberger-MSc_Dr.-Martin-Distel_c_St.-Anna-Kinderkrebsforschung-1024x681.jpg 1024w, https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2023/03/Sarah-Grissenberger-MSc_Dr.-Martin-Distel_c_St.-Anna-Kinderkrebsforschung-300x200.jpg 300w, https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2023/03/Sarah-Grissenberger-MSc_Dr.-Martin-Distel_c_St.-Anna-Kinderkrebsforschung-768x511.jpg 768w, https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2023/03/Sarah-Grissenberger-MSc_Dr.-Martin-Distel_c_St.-Anna-Kinderkrebsforschung-1536x1022.jpg 1536w, https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2023/03/Sarah-Grissenberger-MSc_Dr.-Martin-Distel_c_St.-Anna-Kinderkrebsforschung-2048x1363.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Sarah Grissenberger, MSc, und Dr. Martin Distel veröffentlichen Ergebnisse zu möglichen Therapien für das Ewing Sarkom, einem aggressiven Tumor bei Kindern und Jugendlichen. </figcaption></figure>



<p class="has-text-align-center">&#8211; &#8211; &#8211;</p>



<p><strong>Ewing-Sarkom</strong><br>Das Ewing-Sarkom ist ein sehr aggressiver Knochen- und Weichteiltumor, der hauptsächlich bei Kindern und Jugendlichen auftritt. Die 3-Jahres-Überlebensrate liegt bei risikoadaptierter, multimodaler Behandlung zwischen 50 und 80 Prozent. Ziel der Wissenschafter:innen der St. Anna Kinderkrebsforschung ist es, eine Heilung für deutlich mehr Patient:innen als bisher zu ermöglichen. Die derzeitigen Chemotherapien haben beträchtliche Nebenwirkungen, die die Lebensqualität langfristig beeinträchtigen und zu weiteren Krebserkrankungen führen können. Trotzdem helfen sie leider längst nicht allen Patient:innen. An der St. Anna Kinderkrebsforschung beschäftigen sich neben Martin Distel und seinem Team auch die Gruppen von Heinrich Kovar, Eleni Tomazou und Florian Halbritter intensiv mit der Erforschung und der möglichen Behandlung von Ewing-Sarkomen.</p>



<p><strong>Über Martin Distel</strong><br>Dr. Martin Distel (PhD) absolvierte ein Studium der Molekularen Biotechnologie an der Technischen Universität München, Deutschland, sowie an der Universität Lund, Schweden. Er promovierte am Helmholtz-Zentrum München unter der Leitung von Reinhard Köster und entwickelte genetische Genexpressionswerkzeuge zur Untersuchung der Entwicklung des Kleinhirns im Zebrafisch. Zudem arbeitete er mit Daniel Razansky am Helmholtz-Zentrum München zusammen, um die opto-akustische Bildgebung für Zebrafische zu entwickeln. Als Postdoktorand war er im Labor von David Traver an der University of California, San Diego, im Bereich der Hämatopoese von Zebrafischen tätig.<br>Im Jahr 2014 kam Distel an die St. Anna Kinderkrebsforschung, wo er ein Zebrafischlabor und eine Zebrafischanlage aufbaute. Seit 2017 ist er auch Leiter der Zebrafisch-Plattform Österreich für präklinisches Wirkstoffscreening an der St. Anna Kinderkrebsforschung.</p>



<p><strong>Über Sarah Grissenberger</strong><br>Sarah Grissenberger, MSc, hat an der Technischen Universität in Graz ihren Bachelor in Molekularbiologie und ihren Master in Biochemie &amp; molekularer Biomedizin absolviert. Sie schloss ihr Master-Studium mit Auszeichnung ab. Im Zuge ihrer Dissertation arbeitet sie an unterschiedlichen Zebrafischmodellen für das Ewing-Sarkom, um diese Tumorart besser untersuchen zu können und neue, gezielte Therapieansätze zu entwickeln. Für die Umsetzung des vorliegenden Projekts in der Gruppe von Martin Distel erhielt sie ein DOC-Fellowship der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2023/03/Sarah-Grissenberger_c_St.-Anna-Kinderkrebsforschung-1024x681.jpg" alt="" class="wp-image-2692" width="736" height="489" srcset="https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2023/03/Sarah-Grissenberger_c_St.-Anna-Kinderkrebsforschung-1024x681.jpg 1024w, https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2023/03/Sarah-Grissenberger_c_St.-Anna-Kinderkrebsforschung-300x200.jpg 300w, https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2023/03/Sarah-Grissenberger_c_St.-Anna-Kinderkrebsforschung-768x511.jpg 768w, https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2023/03/Sarah-Grissenberger_c_St.-Anna-Kinderkrebsforschung-1536x1022.jpg 1536w, https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2023/03/Sarah-Grissenberger_c_St.-Anna-Kinderkrebsforschung-2048x1363.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 736px) 100vw, 736px" /><figcaption class="wp-element-caption">(c) St. Anna CCRI</figcaption></figure>



<p><strong>Publikation</strong><br>High-content drug screening in zebrafish xenografts reveals high efficacy of dual MCL-1/BCL-XL inhibition against Ewing sarcoma<br>Sarah Grissenberger, Caterina Sturtzel, Andrea Wenninger-Weinzierl, Branka Radic-Sarikas, Eva Scheuringer, Lisa Bierbaumer, Vesnie Etienne, Fariba N´emati, Susana Pascoal, Marcus Totzl , Eleni M. Tomazou, Martin Metzelder, Eva M. Putz, Didier Decaudin, Olivier Delattre, Didier Surdez, Heinrich Kovar, Florian Halbritter, Martin Distel*</p>



<p>*Corresponding Author<br><em>Cancer Letters</em> 2023; Feb 1; 554: 216028; <a href="10.1016/j.canlet.2022.216028" target="_blank" rel="noreferrer noopener">DOI: 10.1016/j.canlet.2022.216028</a></p>



<p><strong>Förderung<br></strong>Diese Arbeit wurde unterstützt von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) der Alex&#8217;s Lemonade Stand Foundation, dem Österreichischen Wissenschaftsfonds und einem DOC-Fellowship der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.</p>



<div data-wp-interactive="core/file" class="wp-block-file"><object data-wp-bind--hidden="!state.hasPdfPreview" hidden class="wp-block-file__embed" data="https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2023/03/Pressemeldung_Medikamenten-Kombi-schrumpft-Kinderkrebs-in-Zebrafischen.pdf" type="application/pdf" style="width:100%;height:600px" aria-label="Einbettung von Pressemeldung_Medikamenten-Kombi-schrumpft-Kinderkrebs-in-Zebrafischen."></object><a id="wp-block-file--media-07efe8d1-8873-43f0-904f-d66ed63809a4" href="https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2023/03/Pressemeldung_Medikamenten-Kombi-schrumpft-Kinderkrebs-in-Zebrafischen.pdf">Pressemeldung_Medikamenten-Kombi-schrumpft-Kinderkrebs-in-Zebrafischen</a><a href="https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2023/03/Pressemeldung_Medikamenten-Kombi-schrumpft-Kinderkrebs-in-Zebrafischen.pdf" class="wp-block-file__button wp-element-button" download aria-describedby="wp-block-file--media-07efe8d1-8873-43f0-904f-d66ed63809a4">Download</a></div>



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		<title>ERC Consolidator Grant für Eleni Tomazou von der St. Anna Kinderkrebsforschung</title>
		<link>https://kinderkrebsforschung.at/erc-consolidator-grant-fur-eleni-tomazou-von-der-st-anna-kinderkrebsforschung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[anna]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Jan 2023 11:01:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Tomazou]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://kinderkrebsforschung.at/?p=2544</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dr. Eleni Tomazou, Principal Investigator an der St. Anna Kinderkrebsforschung, erhält einen der heiß begehrten Consolidator Grants des Europäischen Forschungsrates (ERC). In dem mit 2 Mio. Euro geförderten Projekt geht es um nichts weniger als die Nachbildung eines kindlichen Knochentumors im Labor. Das wurde bereits vielfach angestrebt, da es ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur Heilung dieser aggressiven Krankheit wäre. Bis heute jedoch ohne Erfolg. Wir haben Tomazou gefragt, warum es dieses Mal klappen sollte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kinderkrebsforschung.at/erc-consolidator-grant-fur-eleni-tomazou-von-der-st-anna-kinderkrebsforschung/">ERC Consolidator Grant für Eleni Tomazou von der St. Anna Kinderkrebsforschung</a> erschien zuerst auf <a href="https://kinderkrebsforschung.at">St. Anna Kinderkrebsforschung</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p></p>



<div class="wp-block-uagb-advanced-heading uagb-block-fbcc5985"><h2 class="uagb-heading-text">ERC Consolidator Grant für Eleni Tomazou von der St. Anna Kinderkrebsforschung</h2></div>



<div class="wp-block-uagb-image uagb-block-6fc8d639 wp-block-uagb-image--layout-default wp-block-uagb-image--effect-static wp-block-uagb-image--align-none"><figure class="wp-block-uagb-image__figure"><img decoding="async" src="https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2023/01/Dr.-Eleni-Tomazou_c_Harald-Eisenberger-1024x683.jpg" alt="" class="uag-image-2545" title="" loading="lazy" /><figcaption class="uagb-image-caption">(c) Harald Eisenberger</figcaption></figure></div>



<p>(Wien, 31.1.2023) <strong>Dr. Eleni Tomazou, Principal Investigator an der St. Anna Kinderkrebsforschung, erhält einen der heiß begehrten Consolidator Grants des Europäischen Forschungsrates (ERC). In dem mit 2 Mio. Euro geförderten Projekt geht es um nichts weniger als die Nachbildung eines kindlichen Knochentumors im Labor. Das wurde bereits vielfach angestrebt, da es ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur Heilung dieser aggressiven Krankheit wäre. Bis heute jedoch ohne Erfolg. Wir haben Tomazou gefragt, warum es dieses Mal klappen sollte.</strong></p>



<p>Bei bestimmten kindlichen Knochen- und Weichteiltumoren, sogenannten Ewing-Sarkomen, sind die Überlebensraten niedrig und die Behandlungsprotokolle haben sich seit Jahrzehnten nicht verbessert. „Eines der Hindernisse auf dem Weg zu neuen Therapien ist, dass wir die Erkrankung nicht verstehen“, erklärt Tomazou. Nach der Devise „build it, to understand it“ will sie den Tumor daher nachbauen, um ihn zu verstehen und – noch viel wichtiger – um ihn für Medikamententests zugänglich zu machen. „Denn selbst, wenn wir eine Idee für eine neue Therapie haben, fehlen uns zuverlässige Modelle, an denen wir sie testen können“, so die Forscherin. „Zelllinien sind für diesen Tumor nicht repräsentativ genug. Von Patient:innen abgeleitete Fremdtransplantationsmodelle und Organoide sind derzeit in aller Munde, aber auch hier verlieren wir viel Information darüber, wie sich der Tumor entwickelt.“</p>



<p><strong>Rezept zum Nachbau des Tumors</strong><br>Um zuverlässige Modelle des Ewing-Sarkoms zu entwickeln, nimmt Tomazou ihre Hypothese über die Tumorentwicklung als Rezept zu Hilfe: Im Gegensatz zu Krebserkrankungen bei Erwachsenen, die sich im Laufe der Zeit entwickeln, scheinen kindliche Tumore die körpereigene Tumorabwehr in einem einzigen Schritt mittels Umlagerung von genetischer Information zu überwinden. „Das Ewing-Sarkom dürfte dann entstehen, wenn ein bestimmtes fehlerhaftes Protein in Zellen gebildet wird, die aufgrund ihrer Epigenetik dafür empfänglich sind. Ebenso entscheidend ist die passende Mikroumgebung“, erklärt Tomazou.</p>



<p>Um diesen Prozess zu simulieren, gewinnt die Wissenschafterin aus menschlichen pluripotenten Stammzellen viele Zellen in unterschiedlichen Entwicklungsstadien. In diesen regt sie dann die Bildung des für das Ewing-Sarkom typischen fehlerhaften Proteins an (genannt EWS-FLI1-Fusionsprotein). „So entstehen zahlreiche potenzielle Tumorzellen als Grundlage für unser Modell, bei dem wir uns auf drei Blöcke konzentrieren: den Aufbau der Tumorzellen, ihre Mikroumgebung und wie sie sich im Organismus verhalten.“</p>



<p>„Anders als im Versuch-und-Irrtum-Ansatz, der in der Vergangenheit oft für die Erstellung von Tumormodellen herangezogen wurde, ermöglichen uns modernste Technologien wie Stammzell-Engineering oder CRISPR-Screening, diese Modelle auf systematische und biologisch interpretierbare Weise zu entwickeln“, sagt Tomazou. „Wir verfolgen einen unvoreingenommenen, umfassenden Ansatz und versuchen, so viele Zelltypen wie möglich herzustellen, um dann zu sehen, ob wir Modelle mit Ewing-Sarkom-Charakteristika erhalten.“</p>



<p><strong>Hohes Risiko, hoher Gewinn</strong><br>Einen ERC-Grant zu bekommen ist der Traum vieler Forscher:innen. „Diese Forschungsförderung bietet alle notwendigen Ressourcen, um einen ehrgeizigen und hoch innovativen Forschungsplan durchzuführen. Wenn der Plan aufgeht, wird das der Suche nach neuen Therapien für diese schwerwiegende Erkrankung wirklich neuen Schwung geben“, betont Tomazou. Ihre wissenschaftliche Idee hat sich in einem wettbewerbsintensiven Auswahlverfahren durchgesetzt, bei dem Exzellenz das einzige Kriterium war – sowohl für die Beurteilung des Forschungsprojekts als auch für die der Projektleitung.<br>„Wir sind sehr stolz darauf, dass Eleni Tomazou aus 2.222 Bewerber:innen für einen ERC Consolidator Grant ausgewählt wurde“, sagt Univ.-Prof. Dr. Kaan Boztug, Wissenschaftlicher Direktor der St. Anna Kinderkrebsforschung und selbst zweifacher ERC-Grant-Empfänger. „Eleni Tomazou hat ihre Forschung an unserem Institut seit 2012 vorangetrieben – und dieser Grant zeigt, dass sich ihre harte Arbeit ausgezahlt hat.“ „Ich bin immer noch überwältigt von dieser Auszeichnung“, sagt Tomazou und ermutigt andere, ihren Träumen zu folgen, so wie sie selbst es getan hat. „Wenn man eine großartige Idee hat, sollte man an ihr festhalten und versuchen, sie zu verwirklichen.“<br></p>



<p><em>Mehr zu Eleni Tomazou&#8217;s Forschung: </em><br><a href="https://kinderkrebsforschung.at/epigenom-basierte-praezisionsmedizin/">Epigenom-basierte Präzisionsmedizin &#8211; St. Anna Kind</a><a href="https://kinderkrebsforschung.at/epigenom-basierte-praezisionsmedizin/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">erkrebsforschung</a></p>



<p><em>Pressemeldung zum Download: </em></p>



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<p><strong><br></strong></p>
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		<title>Leukämie: Transplantation kann manchen Kindern erspart werden</title>
		<link>https://kinderkrebsforschung.at/leukaemie-transplantation-kann-manchen-kindern-erspart-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[anna]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Dec 2022 12:38:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Studie in Zusammenarbeit mit der St. Anna Kinderkrebsforschung zeigt, dass eine Stammzelltransplantation bei einer bestimmten Leukämieform keinen Vorteil im Vergleich zur Chemotherapie bringt. „Sie sollte daher bei diesen Patient:innen auch nicht mehr routinemäßig eingesetzt werden“, sagt Ko-Erstautor der im Journal of Clinical Oncology veröffentlichten retrospektiven Studie, Univ.-Prof. Dr. Andishe Attarbaschi vom St. Anna Kinderspital. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading is-style-headline-with-border">Leukämie: Transplantation kann manchen Kindern erspart werden</h2>



<p>(Wien, 22.12.2022) <strong>Eine Studie in Zusammenarbeit mit der St. Anna Kinderkrebsforschung zeigt, dass eine Stammzelltransplantation bei einer bestimmten Leukämieform keinen Vorteil im Vergleich zur Chemotherapie bringt. „Sie sollte daher bei diesen Patient:innen auch nicht mehr routinemäßig eingesetzt werden“, sagt Ko-Erstautor der im <em>Journal of Clinical Oncology</em> veröffentlichten retrospektiven Studie, Univ.-Prof. Dr. Andishe Attarbaschi vom St. Anna Kinderspital. In einem nächsten Schritt wird nun geprüft, ob eine Immuntherapie für diese Gruppe nicht nur besser verträglich, sondern auch wirksamer als eine Chemotherapie ist.</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="681" src="https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2022/12/DSC_3915-2-1024x681.jpg" alt="Univ.-Prof. Dr. Andishe Attarbaschi vom St. Anna Kinderspital" class="wp-image-2467" srcset="https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2022/12/DSC_3915-2-1024x681.jpg 1024w, https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2022/12/DSC_3915-2-300x200.jpg 300w, https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2022/12/DSC_3915-2-768x511.jpg 768w, https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2022/12/DSC_3915-2-1536x1022.jpg 1536w, https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2022/12/DSC_3915-2-2048x1363.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Die akute lymphoblastische Leukämie (ALL) ist die häufigste Krebsart bei Kindern und hat im Allgemeinen sehr gute Heilungschancen von etwa 90 Prozent. Ist die Erkrankung durch einen bestimmten genetischen Marker gekennzeichnet nämlich ein sogenanntes 11q23/<em>KMT2A</em>-Rearrangement, dann bleiben nach der Ersttherapie rund 70 Prozent der Kinder (≥1 Jahr) frei von Rückfällen innerhalb von fünf Jahren. Zu diesem Ergebnis kam eine internationale, retrospektive Analyse der Ponte-di-Legno Childhood ALL-Arbeitsgruppe mit der bisher größten Gruppe an Kindern ≥1 Jahr und Jugendlichen (n=629). Denn anders als bei Säuglingen, die bei Vorliegen eines 11q23/<em>KMT2A</em>-Rearrangements bekanntlich sehr schlechte Heilungschancen haben, war die Prognose für (Klein)kinder und Jugendliche bislang völlig unklar.</p>



<p>Darüber hinaus zeigen die Ergebnisse, dass in den größten beiden Untergruppen dieser Studie (B-ALL mit Translokation (4;11) und T-ALL mit t(11;19)) Patient:innen mit Stammzelltransplantation keinen Überlebensvorteil gegenüber jenen hatten, die ausschließlich Chemotherapie erhielten. Für Attarbaschi, der als Oberarzt im St. Anna Kinderspital Patient:innen aus der Studie betreute, hat das eine unmittelbare Konsequenz: „Aufgrund unserer Ergebnisse, wollen wir in unserer neuen ALL-Studie, die 2025 eröffnet wird, die Transplantation für die Untergruppe von Patient:innen mit einer Translokation (4;11) zurücknehmen. Somit hat diese Studie eine direkte klinische Auswirkung, was mich sehr freut.“</p>



<p><strong>Besser, aber nicht gut genug</strong><br>Die Wirksamkeit der Behandlung von Leukämie ist im Vergleich zu historischen Ergebnissen deutlich besser. Das führen die Forscher:innen einerseits auf die Optimierung der Chemotherapie und begleitenden Behandlungsmaßnahmen zurück, andererseits auf die viel genauere Zuordnung von Patient:innen zu Therapien, je nachdem, wie sie auf die Behandlung angesprochen haben.</p>



<p>Das Ergebnis sei aber nicht gut genug, so Attarbaschi. „Wir müssen die Ersttherapie weiter verbessern – das ist die zweite wichtige Aussage unserer Analyse. Daher prüfen wir nun, ob die Chemotherapie durch Immuntherapie ersetzt werden kann, womit wir die Behandlung auch besser verträglich machen wollen.“ Eine entsprechende Studie dazu, die den bi-spezifischen Antikörper Blinatumumab einsetzt, sei bereits am Laufen. Die Ergebnisse gelte es abzuwarten.</p>



<p><strong>Einzigartiges Nachschlagewerk</strong><br>Bei etwa fünf Prozent der Patient:innen mit ALL zeigt sich ein 11q23/<em>KMT2A</em>-Rearrangement. Daraus haben sich in der vorliegenden Arbeit fünf Untergruppen herauskristallisiert, die hier erstmals sehr detailliert beschrieben sind. „Bisher gab es so etwas nicht. Unsere Studie hat einen umfangreichen Anhang mit detaillierten Beschreibungen der Krankheitsuntergruppen und ist damit ein Nachschlagewerk. Ärzt:innen, die eine Patientin oder einen Patienten mit einer dieser seltenen genetischen Leukämievarianten haben, können nun nachschauen, wie Prognose und Therapieansprechen bei unseren Patient:innen waren. In der klinischen Praxis ist so etwas von unschätzbarem Wert“, führt Attarbaschi weiter aus.</p>



<p><strong>Retrospektive Internationale Studie zur ALL mit 11q23/<em>KMT2A</em> Rearrangement</strong><br>Ziel der hier vorgestellten retrospektiven internationalen Studie war es, prognostische Faktoren und die Wirksamkeit von allogener hämatopoetischer Stammzelltransplantation in der ersten Remission bei akuter lymphoblastischer Leukämie (ALL) mit 11q23/<em>KMT2A</em>-Rearrangement zu ermitteln. Insgesamt wurden Daten von 629 Patient:innen retrospektiv ausgewertet, welche zwischen 1995 und 2010 eine Chemotherapie erhielten. Analysiert wurde, wie sich klinische und biologische Eigenschaften, das frühe Ansprechen (ermittelt durch minimale Resterkrankung am Ende der Induktionstherapie) und die Stammzelltransplantation auf das Therapieergebnis auswirkten.</p>



<p>Am Ende der Induktionsbehandlung lag die Remissionsrate bei 93 und das 5-Jahres-ereignisfreie Überleben (EFS) bei 69 Prozent. Letzteres zeigte teils stark variierende Werte in den einzelnen Subgruppen mit 42 Prozent bei Patient:innen mit Translokation (9;11)-positiver T-ALL und 65 Prozent bei jenen mit Translokation (4;11)-positiver B-ALL bis hin zu 91 Prozent bei Patient:innen mit Translokation (11;19)-positiver T-ALL.</p>



<p>Eine niedrige minimale Resterkrankung am Ende der Induktionsbehandlung ging mit einem günstigen EFS einher. Das EFS wurde bei Translokation (4;11)-positiver B-ALL und Translokation (11;19)-positiver T-ALL nicht durch eine Transplantation verbessert.</p>



<p><strong>Über die akute lymphoblastische Leukämie (ALL) mit <em>KMT2A</em>-Rearrangement</strong><br>Etwa fünf Prozent der Patient:innen mit einer akuten lymphoblastischen Leukämie (ALL) im Kindes- und Jugendalter weisen ein sogenanntes 11q23/<em>KMT2A</em>-Rearrangement auf. Bei Säuglingen ist diese genetische Veränderung bis dato mit einer sehr schlechten Prognose verbunden. Eine Studie, die eine neue Therapieform für Säuglinge prüft, steht kurz vor der Publikation.</p>



<p>Bei Kindern ab einem Jahr und Jugendlichen gibt die vorliegende Arbeit erstmals Einblicke in Eigenschaften und Prognose dieser sehr heterogenen Gruppe. Die größte identifizierte Untergruppe mit 273 Patient:innen stellt jene mit der Translokation (4;11) dar. Auch die Translokation (11;19) ist sehr häufig (n=106). Weitere Untergruppen sind die Translokationen (9;11), (6;11) und (10;11) mit jeweils 76, 20 und 14 Patient:innen. Diese genetischen Gruppen unterscheiden sich hinsichtlich klinischer Merkmale der Leukämie, wie etwa der Anzahl der Leukämiezellen bei Diagnose, dem Alter des ersten Auftretens oder dem Therapieansprechen und der Prognose. Zudem treten die Translokationen (4;11), (6;11) und (10;11) nur bei der B-ALL auf, während (11;19) und (9;11) sowohl bei der B- als auch bei der T-ALL auftreten.</p>



<p><strong>Publikation</strong><br><strong>Outcomes of Childhood Noninfant Acute Lymphoblastic Leukemia With 11q23/<em>KMT2A</em> Rearrangements in a Modern Therapy Era: A Retrospective International Study</strong><br>Andishe Attarbaschi#; Anja Möricke#; Christine J. Harrison#; Georg Mann; André Baruchel; Barbara De Moerloose; Valentino Conter; Meenakshi Devidas; Sarah Elitzur; Gabriele Escherich; Stephen P. Hunger; Keizo Horibe; Atsushi Manabe; Mignon L. Loh; Rob Pieters; Kjeld Schmiegelow; Lewis B. Silverman; Jan Stary; Ajay Vora; Ching-Hon Pui; Martin Schrappe*; Martin Zimmermann*, on behalf of the Ponte-di-Legno Childhood Acute Lymphoblastic Leukemia Working Group</p>



<p>#Ko-Erstautor:innen: Andishe Attarbaschi; Anja Möricke; Christine J. Harrison<br>*Ko-Letztautoren: Martin Schrappe; Martin Zimmermann</p>



<p>Journal of Clinical Oncology, October 18, 2022 DOI: 10.1200/JCO.22.01297<br><a href="https://ascopubs.org/doi/full/10.1200/JCO.22.01297">https://ascopubs.org/doi/full/10.1200/JCO.22.01297</a></p>



<p><strong>Förderung</strong><br>Die Studie wurde unterstützt durch Förderungen des National Institute of Health (U10 CA98543 und U10 CA180886, U10 CA98413 und U10 CA180899) sowie durch die St. Baldrick’s Foundation, das National Cancer Institute (CA21765.) und American Lebanese Syrian Associated Charities.</p>
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		<title>Hochrisiko-Leukämie behandelbar machen: FWF fördert Präzisionsonkologie an St. Anna Kinderkrebsforschung</title>
		<link>https://kinderkrebsforschung.at/hochrisiko-leukaemie-behandelbar-machen-fwf-foerdert-praezisionsonkologie-an-st-anna-kinderkrebsforschung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[anna]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Dec 2022 09:14:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://kinderkrebsforschung.at/?p=2438</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die St. Anna Kinderkrebsforschung und deren Projektpartner, das CeMM, erhalten eine Förderzusage für ein Projekt, das Kindern helfen soll, deren Leukämie bisher nicht gut behandelbar ist. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="is-style-headline-with-border wp-block-heading">Hochrisiko-Leukämie behandelbar machen: FWF fördert Präzisionsonkologie an St. Anna Kinderkrebsforschung</h2>



<p>(Wien, 20.12.2022) <strong>Das innovative, vom Wissenschaftsfonds FWF geförderte Projekt „ExTrAct AML“ dringt tiefer als bisherige Ansätze in die Erforschung der akuten myeloischen Leukämie (AML) bei Kindern und Jugendlichen ein. Individuelle Patientenprofile sollen frühzeitig Aufschluss geben, warum die Krankheit fortschreiten oder auf Therapien nicht mehr ansprechen wird – und wie rechtzeitig gegengesteuert werden kann. Das Neue daran: In diese Profile fließen nicht nur umfassende (epi)genetische Landkarten der Leukämiezellen ein, sondern auch deren fehlgeleitete Signalwege und Empfindlichkeit gegenüber mehr als 100 Medikamenten – ermittelt durch eine neue und besonders präzise Methode, die die Wirkung der Medikamente an Krebszellen untersucht (Pharmakoskopie). Die hochdotierte FWF-Förderung geht an die St. Anna Kinderkrebsforschung und deren Projektpartner, das CeMM Forschungszentrum für molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.</strong></p>



<div class="wp-block-uagb-image uagb-block-b8c3fdd3 wp-block-uagb-image--layout-default wp-block-uagb-image--effect-static wp-block-uagb-image--align-left"><figure class="wp-block-uagb-image__figure"><img decoding="async" src="https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2022/12/Bildschirmfoto-2022-12-15-um-12.16.24-1024x420.png" alt="Giulio Superti-Furga, Kaan Boztug, und Michael Dworzak erhalten eine Förderzusage für ein Projekt, das Kindern helfen soll, deren Leukämie bisher nicht gut behandelbar ist. Bildrechte: Klaus Pichler (1), Harald Eisenberger (2)" class="uag-image-2439" width="1024" height="420" title="" loading="lazy" /><figcaption class="uagb-image-caption"><em>Giulio Superti-Furga, Kaan Boztug, und Michael Dworzak erhalten eine Förderzusage für ein Projekt, das Kindern helfen soll, deren Leukämie bisher nicht gut behandelbar ist. Bildrechte: Klaus Pichler (1), Harald Eisenberger (2)</em></figcaption></figure></div>



<p>Die AML ist eine der schwerwiegendsten bösartigen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen. Trotz intensiver Therapie verläuft die Erkrankung bei rund einem Viertel der Patient:innen immer noch tödlich. Warum es zu Krankheitsrückfällen und einem Nicht(-mehr)-Ansprechen auf Therapien kommt, ist bislang nur teilweise verstanden. Das soll sich nun ändern, dank einer Förderung des Projektes <em>Linking ex-vivo chemosensitivity, treatment and pathway activations for a deeper understanding of pediatric AML</em> (ExTrAct-AML) mit rund € 585.000 durch das FWF-Programm „Klinische Forschung“.</p>



<p><strong>Auf Schlüssel-Signalwege scannen</strong><br>Ein Team um Univ.-Prof. Dr. Kaan Boztug, Projektleiter sowie Wissenschaftlicher Direktor der St. Anna Kinderkrebsforschung, und Univ.-Prof. Dr. Giulio Superti-Furga, Wissenschaftlicher Direktor am CeMM, sowie Assoc.-Prof. Dr. Michael Dworzak, Principal Investigator an der St. Anna Kinderkrebsforschung, will mithilfe maschinellen Lernens individuelle Risikoprofile von Patient:innen anlegen, um letztlich jedem Kind eine maßgeschneiderte Behandlung zu ermöglichen. Bisher stützte man sich meist auf einzelne genetische Veränderungen der Krebszellen als Zielscheibe für personalisierte Behandlungsansätze, was nur für wenige Patient:innen tatsächlich einen Vorteil bringt. Kaan Boztug und Kolleg:innen gehen davon aus, dass neben diesen bekannten Mechanismen, fehlgeleitete Signalwege und Stoffwechselvorgänge der Krebszellen wichtige unerforschte Mechanismen darstellen, die als Target dienen könnten. Daher nützen die Forscher:innen im ExTrAct-AML-Projekt – anders als in bisherigen Projekten, die vor allem auf genetische Veränderungen fokussieren – drei ganz unterschiedliche Datenquellen für die Erstellung individueller Risikoprofile.</p>



<p><strong>Früherkennung von Risikopatient:innen</strong><br>Erstens erstellt ein Team um Michael Dworzak mit dem Verfahren der Durchflusszytometrie sogenannte Phosphosignal-Profile aus Knochenmarksproben. Dieses Verfahren soll jene fehlgeleiteten Signalwege offenlegen, die zu ungebremstem Wachstum der Krebszellen führen.<br>Zweitens testen die Forscher:innen systematisch 108 bereits zugelassene Medikamente und neun ausgewählte Kombinationstherapien aus einer von Expert:innen angelegten Medikamentendatenbank an Leukämiezellen im Labor. „Hier verwenden wir ein bildbasiertes Chemosensitivitätsscreening. Diese Methode hat den großen Vorteil, dass wir in ein und demselben Experiment nicht nur sehen, ob eine Behandlung die Krebszellen abtötet, sondern auch, wie sie sich auf die umliegenden Zellen auswirkt“, erklärt Ben Haladik, PhD-Student in Kaan Boztugs Gruppe.<br>Drittens fließen mithilfe maschinellen Lernens auch die (epi)genetische Landschaft der Leukämiezellen – charakterisiert durch tiefgreifende Krankheitsprofile mittels Next Generation Sequencing – sowie klinische Parameter in die individuelle Profilerstellung mit ein.<br>Neu an ExTrAct-AML ist außerdem, dass das Konzept auf der Früherkennung von Risikopatient:innen beruht – ganz im Gegensatz zu den meisten aktuellen Präzisionsonkologieprogrammen, die Patient:innen erst im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung einbeziehen.</p>



<p><strong>Pharmakoskopie auch für Pädiatrie nützen</strong><br>„Gemeinsam mit unserem Projektpartner, dem CeMM, gehören wir zu den wenigen Zentren in Europa, die aus erster Hand Zugang zur Pharmakoskopie-Technologie haben“, erklärt Kaan Boztug. In der Vergangenheit zeigte das Superti-Furga-Labor bereits den effizienten Einsatz der Pharmakoskopie für die Behandlung von bösartigen hämatologischen Erkrankungen bei Erwachsenen. Die mittels Chemosensitivitätstestung ausgewählten Therapien konnten das Fortschreiten der Erkrankung aufhalten und führten zu signifikant besseren Ergebnissen als die jeweiligen vorherigen Therapien (<em>Snijder et al., Lancet Haematol 2017; Kornauth et al., Cancer Discovery 2022</em>). „Mit der Pharmakoskopie haben wir am CeMM einen bildbasierten Ansatz der funktionellen Einzelzell-Präzisionsmedizin entwickelt – eine Technologie, die echte personalisierte Medizin bei der Krebsbehandlung ermöglicht. Nun wollen wir das Potenzial der Pharmakoskopie-geleiteten Behandlung auch zum Nutzen pädiatrischer Patient:innen auf breiter Basis testen. Das ist ein wichtiger Meilenstein“, ergänzt Giulio Superti-Furga.&nbsp;</p>



<p><strong>Sofortige klinische Anwendung angestrebt</strong><br>Insgesamt untersuchen die Wissenschafter:innen Knochenmarkproben von 45 Patient:innen, wobei sie pro Patient:in mindestens 50 Mio. Zellen analysieren. Im nächsten Schritt überprüft das Team die gewonnenen Signaturen in zwei Patient:innengruppen der italienischen Studiengruppe „Associazione Italiana Ematologia Oncologia Pediatrica (AIEOP)-AML“ sowie der deutschen Studiengruppe „AML-Berlin-Frankfurt-Münster“. Weitere Analysen aus Knochenmarkproben von 20 AML-Patient:innen in Österreich und Deutschland erfolgen in der prospektiven Studie AIEOP-BFM 2020. Michael Dworzak, Vizevorsitzender der AML-BFM-Gruppe, ergänzt: „Damit ist das ExTrAct-Programm in ein einzigartiges Umfeld führender klinischer Expert:innen aus nationalen und internationalen AML-Studienzentren eingebettet, was eine rasche klinische Umsetzung erwarten lässt.“<br>Zudem sei es die erste Studie, die Chemosensitivitäts- und Multi-Omics-Daten zu einer kindlichen Krebserkrankung aus einer ausreichend großen retrospektiven sowie einer prospektiven Gruppe zusammenführt. Aus den gewonnenen Daten versuchen die Forscher:innen Muster des Krankheitsverlaufs und der Therapieresistenz zu erkennen. „Denn trotz der genetischen Vielfalt der kindlichen AML gibt es möglicherweise einheitliche Merkmale der Krankheitsresistenz und des -verlaufs“, erklärt Kaan Boztug. „Wir wollen allgemeine Leitlinien für eine funktionelle Ex-vivo-Präzisionsonkologie bei Kindern liefern, die auch auf andere Krankheitsbilder übertragbar sind.“</p>



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<p><strong>Über die akute myeloische Leukämie (AML) bei Kindern und Jugendlichen</strong><br>Die AML bei Kindern und Jugendlichen ist eine bösartige Erkrankung des blutbildenden Systems. Im Knochenmark, dem Ort der Blutbildung, kommt es zu einer krankhaften Überproduktion unreifer weißer Blutzellen. Sie verdrängen die normale Blutbildung, sodass gesunde Blutzellen nicht mehr ausreichend gebildet werden können. Trotz intensiver Behandlung verläuft die Erkrankung bei rund einem Viertel der Patient:innen immer noch tödlich – entweder aufgrund eines Rückfalls bzw. behandlungsresistenter Erkrankung oder aufgrund von krankheits- und behandlungsbedingten Komplikationen. Ein Überleben ist nur nach einer sehr intensiven Chemotherapie bei allen und einer zusätzlichen allogenen hämatopoetischen Stammzelltransplantation (aSCT) bei einem Drittel der Patient:innen möglich.<br>Eine große Herausforderung für die Entwicklung zielgerichteter Therapien für Kinder mit AML ist die genetische und molekulare Vielfalt der Erkrankung, die zwangsläufig zu kleinen Gruppen von Patient:innen mit ähnlichem „Krankheitstyp“ führt, die in klassischen klinischen Versuchsplänen nur schwer zu erfassen sind. Insbesondere erfordert die AML bei Kindern auch völlig andere therapeutische Strategien als bei Erwachsenen. Verbesserungen bei der Behandlung von Erwachsenen mit AML können daher nur teilweise auf die pädiatrische Krankheitssituation übertragen werden. (<em>Creutzig U et al. Blood 2012; Bolouri H et al. Nat Med 2018; de Rooij JDE et al., J Clin Med 2015;</em>)</p>



<p><a href="https://www.fwf.ac.at/de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Über den Wissenschaftsfonds FWF</strong><br></a>Der Wissenschaftsfonds FWF ist Österreichs führende Organisation zur themenoffenen Förderung der Grundlagenforschung sowie der künstlerisch-wissenschaftlichen Forschung. In einem internationalen Peer-Review-Verfahren fördert der FWF jene Forschenden und Ideen, die aufgrund ihrer wissenschaftlichen Qualität wegweisend sind. Die gewonnenen Erkenntnisse stärken Österreich als Forschungsnation und legen eine breite Basis, um zukünftigen gesellschaftlichen Herausforderungen besser begegnen zu können.</p>



<p><strong><a href="https://kinderkrebsforschung.at/immunschwaeche-krebsveranlagung-praezisionsonkologie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Über Kaan Boztug</a></strong><br>Univ.-Prof. Dr. Kaan Boztug ist Wissenschaftlicher Direktor der St. Anna Kinderkrebsforschung, ärztlicher Leiter der pädiatrischen Immunologie am St. Anna Kinderspital und Professor im Fachbereich Kinderheilkunde und Entzündungsforschung an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde der Medizinischen Universität Wien. Der international anerkannte Experte für seltene Erkrankungen der Blutbildung und des Immunsystems ist zweifacher ERC-Grant-Empfänger (Starting und Consolidator Grant des Europäischen Forschungsrates) und wurde für seine wissenschaftliche Tätigkeit mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.<br>Seine Arbeiten sind in Top-Journalen wie <em>Blood</em>, dem <em>New England Journal of Medicine</em> und <em>Nature Genetics</em> veröffentlicht. Kaan Boztugs Forschungsgruppe konzentriert sich auf angeborene Immunstörungen und vererbte Veranlagung zu Tumoren im Kindesalter und zielt darauf ab grundlegende Mechanismen der Immunüberwachung zu verstehen, die für die pädiatrische Onkologie sowie Immuntherapie-Ansätze relevant sind.<br>Nach einem Medizinstudium in Düsseldorf und Freiburg sowie London mit anschließender Promotion am Scripps Research Institute in La Jolla, USA, absolvierte Kaan Boztug seine klinische Ausbildung und Postdoktorandenzeit an der Medizinischen Hochschule Hannover. Seit 2011 ist der Arzt und Forscher an der Medizinischen Universität (MedUni) Wien an der Klinik für Kinder- und Jugendheilkunde tätig sowie als Principal Investigator am CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Darüber hinaus ist Kaan Boztug auch Direktor des CeRUD Vienna Center for Rare and Undiagnosed Diseases an der MedUni Wien und Direktor des Ludwig Boltzmann Institute for Rare and Undiagnosed Diseases (LBI-RUD).</p>



<p><strong><a href="https://cemm.at/research/groups/giulio-superti-furga-group" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Über Giulio Superti-Furga</a></strong><br>Univ.-Prof. Dr. Giulio Superti-Furga ist Wissenschaftlicher Direktor des CeMM sowie Professor für Medizinische Systembiologie an der Medizinischen Universität Wien. Er wurde an der Universität Zürich, bei Genentech, am Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie (IMP) in Wien und am Europäischen Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL) in Heidelberg zum Molekularbiologen ausgebildet. Er erhielt vier Förderungen des Europäischen Forschungsrates, ist Mitglied fünf wissenschaftlicher Akademien und hat mehr als 200 wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht. Das CeMM, dem er seit 2005 als Direktor vorsteht, befindet sich mitten im großen Campus der MedUni/des Allgemeinen Krankenhauses in Wien, von wo aus Giulio Superti-Furga, zusammen mit etwa 180 Wissenschafter:innen und Ärzt:innen, der klinischen Welt eine genomische und systemische Sicht näherbringt, um die medizinische Praxis zu verbessern. Für das CeMM trieb er einen einzigartigen Modus der Super-Kooperation voran, in dem Biologie mit Medizin, Experimente mit Computertechnologie, Entdeckung mit Translation und Wissenschaft mit Gesellschaft und Kunst verbunden werden. Zu seinen aktuellen Interessensgebieten zählen Möglichkeiten zur Schaffung funktioneller Ansätze in der Präzisionsmedizin und die Rolle der menschlichen Membran-Transporter in der Pathophysiologie und der Arzneimittelentdeckung. Zudem ist Giulio Superti-Furga auch wissenschaftlicher Koordinator von „RESOLUTE“, einem Konsortium der „Innovative Medicine Initiative“, das sich der Deorphanisierung von Solute Carrier (SLC)-Transportern verschreibt.</p>



<p><a href="https://kinderkrebsforschung.at/immundiagnostik/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Über Michael Dworzak</strong> </a><br>Assoc.-Prof. Dr. Michael Dworzak promovierte an der Medizinischen Universität (MedUni) Wien und kam 1993 an die St. Anna Kinderkrebsforschung, wo er wissenschaftliche Forschung und deren Umsetzung in die klinische Arbeit verbindet. Er ist Sektionsleiter für pädiatrische Onkologie &amp; Hämatologie sowie stellvertretender Ärztlicher Direktor am St. Anna Kinderspital in Wien und Associate Professor an der MedUni Wien. Als Kliniker ist Michael Dworzak verantwortlicher Studienleiter für die Behandlungskonzepte für AML bei Kindern und Jugendlichen in Österreich sowie Mitglied des internationalen Steuerungsgremiums der AIEOP-BFM-AML-Studiengruppe. Darüber hinaus ist Michael Dworzak Prinicpal Investigator des Labors für immunologische Diagnostik in der Labdia Labordiagnostik GmbH und der St. Anna Kinderkrebsforschung, dessen Schwerpunkt auf der Entwicklung neuer diagnostischer Methoden für Kinder und Jugendliche mit Leukämie und Lymphomen mittels Durchflusszytometrie-Immunphänotypisierung liegt. Michael Dworzak koordiniert mehrere internationale Forschungsnetzwerke (iBFM-FLOW, EuPALFLOW). Zu seinen wichtigsten Errungenschaften gehören die Etablierung, klinische Validierung und internationale Verbreitung einer innovativen Technologie zur Beurteilung des Therapieansprechens von pädiatrischen Leukämien auf der Grundlage der durchflusszytometrischen Minimal Residual Disease Detection (FLOW-MRD). FLOW-MRD ist mittlerweile Bestandteil klinischer Behandlungsprotokolle, die von einem interkontinentalen Konsortium zur Einordnung pädiatrischer Patient:innen in rückfallrisikobasierte Behandlungsschemata weltweit angewendet werden.</p>



<p>Pressemeldung &gt;&gt;</p>



<div data-wp-interactive="core/file" class="wp-block-file"><object data-wp-bind--hidden="!state.hasPdfPreview" hidden class="wp-block-file__embed" data="https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2022/12/Pressemeldung_Hochrisiko-Leukaemie-behandelbar-machen-FWF-foerdert-Praezisionsonkologie-an-St.-Anna-Kinderkrebsforschung.pdf" type="application/pdf" style="width:100%;height:600px" aria-label="Einbettung von Pressemeldung_Hochrisiko-Leukaemie-behandelbar-machen-FWF-foerdert-Praezisionsonkologie-an-St.-Anna-Kinderkrebsforschung."></object><a id="wp-block-file--media-918f1bef-a0e0-4018-87fc-ff963afb30a7" href="https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2022/12/Pressemeldung_Hochrisiko-Leukaemie-behandelbar-machen-FWF-foerdert-Praezisionsonkologie-an-St.-Anna-Kinderkrebsforschung.pdf">Pressemeldung_Hochrisiko-Leukaemie-behandelbar-machen-FWF-foerdert-Praezisionsonkologie-an-St.-Anna-Kinderkrebsforschung</a><a href="https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2022/12/Pressemeldung_Hochrisiko-Leukaemie-behandelbar-machen-FWF-foerdert-Praezisionsonkologie-an-St.-Anna-Kinderkrebsforschung.pdf" class="wp-block-file__button wp-element-button" download aria-describedby="wp-block-file--media-918f1bef-a0e0-4018-87fc-ff963afb30a7">Download</a></div>
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		<title>Neueste Krebstherapien auch für Kinder verfügbar machen</title>
		<link>https://kinderkrebsforschung.at/neueste-krebstherapien-auch-fuer-kinder-verfuegbar-machen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[anna]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Dec 2022 10:24:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie Erwachsenen-Medikamente aus der Gruppe der MAP-Kinase-Inhibitoren weltweit einheitlich auch bei Kindern mit Krebs eingesetzt werden können, wurde nun in einem Statement im renommierten European Journal of Cancer dargelegt. Unter den Autor:innen finden sich Interessensvertreter:innen aus allen relevanten Bereichen, darunter DDr. Caroline Hutter, Wissenschaftlerin an der St. Anna Kinderkrebsforschung, Onkologin im St. Anna Kinderspital und Spezialistin für die seltene Kinderkrebsart Langerhans-Zell-Histiozytose (LCH). Ihr geht es darum, das wirksamste und verträglichste Medikament aus dieser Gruppe in einer klinischen Studie zu prüfen, und damit eine rasche Marktzulassung und Verfügbarkeit für Kinder zu ermöglichen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="is-style-headline-with-border wp-block-heading">Neueste Krebstherapien auch für Kinder verfügbar machen</h2>



<p>(Wien, 9.12.2022)<strong> Wie Erwachsenen-Medikamente aus der Gruppe der MAP-Kinase-Inhibitoren weltweit einheitlich auch bei Kindern mit Krebs eingesetzt werden können, wurde nun in einem Statement im renommierten <em>European Journal of Cancer</em> dargelegt. Unter den Autor:innen finden sich Interessensvertreter:innen aus allen relevanten Bereichen, darunter DDr. Caroline Hutter, Wissenschaftlerin an der St. Anna Kinderkrebsforschung, Onkologin im St. Anna Kinderspital und Spezialistin für die seltene Kinderkrebsart Langerhans-Zell-Histiozytose (LCH). Ihr geht es darum, das wirksamste und verträglichste Medikament aus dieser Gruppe in einer klinischen Studie zu prüfen, und damit eine rasche Marktzulassung und Verfügbarkeit für Kinder zu ermöglichen.</strong></p>



<div class="wp-block-uagb-image uagb-block-182fb6f3 wp-block-uagb-image--layout-default wp-block-uagb-image--effect-static wp-block-uagb-image--align-none"><figure class="wp-block-uagb-image__figure"><img decoding="async" src="https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2022/12/Hutter_Website-1024x567.png" alt="" class="uag-image-2420" width="" height="" title="" loading="lazy" /></figure></div>



<p>Im Mai dieses Jahres versammelten sich Kinderonkolog:innen, Elternorganisationen, Vertreter:innen von Pharmafirmen und Arzneimittelbehörden in einem pädiatrisches Strategieforum an einem Tisch, um einen großen Erfolg der Erwachsenenmedizin endlich auch für Kinder zugänglich zu machen. Bei diesem Erfolg handelt es sich um die Therapie mit Medikamenten, die den Signalweg der sogenannten Mitogen-aktivierten Proteinkinase (MAPK) in Krebszellen hemmen. Dieser Signalweg ist häufig genetisch verändert, wodurch er dauerhaft aktiv sein und damit das Tumorwachstum begünstigen kann. Er ist daher ein wichtiger Angriffspunkt für Medikamente bei Erwachsenen.</p>



<p>Das Treffen wurde von der internationalen Plattform ACCELERATE, therapeutische Innovationen für Kinder und Jugendliche mit Krebs, organisiert, gemeinsam mit den europäischen und amerikanischen Arzneimittelbehörden EMA (European Medicines Agency) und FDA (Food &amp; Drugs Administration).</p>



<p><strong>„For Adults only“ &#8211; Nur für Erwachsene</strong><br>Auch bei Kindekrebs kann der MAPK-Signalweg dauerhaft aktiviert sein, z.B. bei der Langerhans-Zell-Histiozytose, bei kindliche Hirntumoren und anderen Krebsarten. Derzeit ist jedoch noch kein einziger MAPK-Hemmer für Kinder mit LCH zugelassen, obwohl sie im sogenannten Off-Label-Gebrauch, &#8211; also ohne Zulassung durch die Arzneimittelbehörden- eine sehr hohe Wirksamkeit gezeigt haben.</p>



<p>Die rasche Entwicklung und Bewertung von Medikamenten-Kombinationsansätzen, die auf einem tiefen Verständnis der Tumorbiologie beruhen, ist also erforderlich, um Ansprechraten zu verbessern und mögliche Nebenwirkungen zu erfassen. Bei Kindern muss zusätzlich besonders auf Langzeitfolgen geachtet werden und bei Gehirntumoren bzw. solchen, die dort Metastasen bilden, ist eine hohe Durchdringung der Blut-Hirn-Schranke durch das Medikament entscheidend für seine Wirksamkeit.</p>



<p><strong>Dringend erforderlich: Klinische Studien bei Kindern</strong><br>Derzeit ist bei Kindern mit LCH unklar, wie MAPK-Inhibitoren eingesetzt werden sollen – wenn auch die Effekte im Off-Label-Gebrauch mit hoher Wahrscheinlichkeit dafür sprechen, dass diese Substanzen wirksam sind, aber eine Kombination mit Chemotherapie brauchen.</p>



<p>Es braucht also koordinierte klinische Studien, um die bestmöglichen Behandlungsstrategien mit MAPK-Inhibitoren bei Kindern zu ermitteln. Dabei müssen die Studien so gestaltet werden, dass sie alle Auflagen für eine sofortige Zulassung nach Studienabschluss erfüllen.</p>



<p><strong>Gemeinsam an einem Tisch: Von Anfang an Einbindung aller Interessensvertreter</strong><br>Aus dem oben genannten Treffen ging schließlich ein Statement hervor, das im <em>European Journal of Cancer </em>veröffentlicht wurde. Caroline Hutter sieht das als wichtigen Schritt in die richtige Richtung: „Das Besondere an diesem Treffen war, dass alle unterschiedlichen Interessensvertreter:innen an einem Tisch gesessen sind und gemeinsam an der Lösung des Problems gearbeitet haben. Kinderkrebs ist selten. Man muss daher von Anfang an so konstruktiv wie möglich zusammenarbeiten und möglichst früh an alles denken. Das ist ganz anders als bei Erwachsenen. Eltern konnten ihre Sorgen bezüglich möglicher Langzeiteffekte vorbringen und von den Arzneimittelbehörden kamen entscheidende Tipps, wie die Studien anzulegen sind, damit sie alle Kriterien für eine rasche Medikamentenzulassung erfüllen“, so die Expertin. Der nächste Schritt für Kinder mit LCH oder anderen geeigneten Krebserkrankungen sei nun die gemeinsame Erarbeitung von rundum „kugelsicheren“ Studien-Protokollen mit MAPK-Inhibitoren.</p>



<p></p>



<p><strong>Publikation</strong>:<br>Paediatric Strategy Forum for medicinal product development in mitogen-activated protein kinase pathway inhibitors: ACCELERATE in collaboration with the European Medicines Agency with participation of the Food and Drug Administration. Eur J Cancer. 2022 Oct 14;177:120-142.<br>Pearson AD, Allen C, Fangusaro J, Hutter C, Witt O, Weiner S, Reaman G, ……., Vassal G. DOI:&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1016/j.ejca.2022.09.036" target="_blank" rel="noreferrer noopener">10.1016/j.ejca.2022.09.036</a></p>



<p><strong>Über ACCELERATE</strong>:<br><a href="https://www.accelerate-platform.org/">https://www.accelerate-platform.org/</a></p>



<p><strong><a href="https://ccri.at/research-group/caroline-hutter-group/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Über Caroline Hutter:</a></strong><br>DDr. Caroline Hutter (MD, PhD) ist Oberärztin in der pädiatrischen Onkologie am St. Anna Kinderspital und Principal Investigator an der St. Anna Kinderkrebsforschung in Wien, Österreich. Nach dem Studium der Medizin an der Medizinischen Universität Wien promovierte Hutter am Imperial Cancer Research Fund / Cancer Research UK in London, wo sie im Labor von Fiona Watt die Rolle von Integrinen in Stammzellen untersuchte. Danach wechselte sie in das Labor von Meinrad Busslinger am Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie (IMP) in Wien und absolvierte eine Ausbildung in Pädiatrie an der Medizinischen Universität Wien und am St. Anna Kinderspital. Ihr besonderes Interesse gilt der Präzisionsonkologie, schwer behandelbaren Krebsarten und Histiozytosen. Ihre Laborforschung konzentriert sich auf die Pathogenese und Behandlung der Langerhans-Zell-Histiozytose.</p>



<p> <br></p>
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		<title>Florian Halbritter: &#8222;Sei offen und neugierig, höre zu, lerne, verändere und verbessere dich.&#8220;</title>
		<link>https://kinderkrebsforschung.at/florian-halbritter-sei-offen-und-neugierig-hoere-zu-lerne-veraendere-und-verbessere-dich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[anna]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Sep 2022 08:10:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In unserer Sommerinterviewserie verrät der St. Anna Kinderkrebsforscher Florian Halbritter nicht nur seine Lieblings-Urlaubslektüre, sondern auch bewährte Tipps, um großartige Ideen voranzutreiben.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-uagb-advanced-heading uagb-block-28706477"><h2 class="uagb-heading-text">Florian Halbritter: &#8222;Sei offen und neugierig, höre zu, lerne, verändere und verbessere dich.&#8220;</h2></div>



<div class="wp-block-uagb-image uagb-block-9a6c8490 wp-block-uagb-image--layout-default wp-block-uagb-image--effect-static wp-block-uagb-image--align-none"><figure class="wp-block-uagb-image__figure"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2022/09/Scientists-off-the-record-fuer-Website-1024x576.jpg" alt="" class="uag-image-1992" width="1049" height="639" title="" /></figure></div>



<p>👨‍🔬🚴‍♀️🏊‍♂️ (Vienna, 8.9.2022) <strong>Scientists off the record: In unserer Sommerinterviewserie verrät der St. Anna Kinderkrebsforscher Florian Halbritter nicht nur seine Lieblings-Urlaubslektüre, sondern auch bewährte Tipps, um großartige Ideen voranzutreiben.</strong><br></p>



<p>📌<strong>So verbringe ich meinen Sommerurlaub 2022:</strong></p>



<p>Ich habe meine Verwandten in Deutschland besucht und mehrere kleine Kurzurlaube in Österreich verbracht.<br></p>



<p>📌<strong>Das hat mich zuletzt neugierig gemacht:</strong></p>



<p>Romanesco. Das wohl schönste Gemüse und ein so kurioses Beispiel für komplexe Musterbildung aus einfachsten Angaben (ähnlich wie in der Embryonalentwicklung).<br></p>



<p>📌<strong>Dieses Ereignis hat mein Forscherleben geprägt:</strong></p>



<p>Mein erstes Studiensemester im Ausland (in Schottland). Ich traf so viele inspirierende Charaktere und erfuhr zum ersten Mal von der Existenz der &#8222;Bioinformatik&#8220;. Sonst würde ich heute vermutlich Roboter programmieren.<br></p>



<p><strong>📌So bewahre ich an heißen Sommertagen einen kühlen Kopf:</strong></p>



<p>Radfahren oder ab ins Schwimmbad.<br></p>



<p><strong>📌Der beste Rat, den ich je bekommen habe:</strong></p>



<p>Beharrlich sein, aber auch nicht beharrlich sein! Viele großartige Ideen funktionieren nicht so, wie man es sich vorgestellt hat; gib nicht so leicht auf und probiere verschiedene Blickwinkel aus, aber sei auch bereit die Richtung zu ändern.<br></p>



<p>📌<strong>Mein Motto in der Forschung:</strong></p>



<p>Sei offen und neugierig, höre zu, lerne, verändere und verbessere dich.<br></p>



<p><strong>📌Diese Lektüre darf im Urlaub nicht fehlen:</strong></p>



<p>Die nächsten auf meinem Stapel sind Margaret Atwood’s MaddAdam und Testaments. Das sind beides Fortsetzungen von Büchern, die mir gut gefallen haben.<br></p>



<p><strong>📌Das möchte noch erreichen/erfinden:</strong></p>



<p>Rezepte, um die Entwicklung von Tumorzellen zu beeinflussen und sie in „gutartigere“ Schicksale umzulenken.<br></p>



<p>👉🏼<em>Florian Halbritter leitet die &#8222;Developmental Cancer Genomics&#8220; Gruppe an der St. Anna Kinderkrebsforschung. Gemeinsam mit seinem Team erforscht er die fehlgeleitete Entwicklung bei kindlichen Krebserkrankungen mit Hilfe computergestützter Genomik. Ziel ist es, ein mechanistisches Verständnis der zugrundeliegenden Biologie zu bekommen, um mit diesem Wissen Diagnostik und Behandlung zu inspirieren.</em></p>



<p>🔗<em>Mehr dazu hier &gt;&gt; <a href="https://kinderkrebsforschung.at/integrative-analyse-entwicklungsbiologie-krebsgenomik/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://kinderkrebsforschung.at/integrative-analyse-entwicklungsbiologie-krebsgenomik/</a></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kinderkrebsforschung.at/florian-halbritter-sei-offen-und-neugierig-hoere-zu-lerne-veraendere-und-verbessere-dich/">Florian Halbritter: &#8222;Sei offen und neugierig, höre zu, lerne, verändere und verbessere dich.&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://kinderkrebsforschung.at">St. Anna Kinderkrebsforschung</a>.</p>
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		<title>Leukämie-Behandlung bei Kindern 2022: wo wir stehen und was es braucht</title>
		<link>https://kinderkrebsforschung.at/leukamie-behandlung-bei-kindern-2022-wo-wir-stehen-und-was-es-braucht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[anna]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Sep 2022 07:31:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://kinderkrebsforschung.at/?p=1970</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kinderkrebsforscher:innen veröffentlichen eine Sammlung an Übersichtsarbeiten zu Leukämie im Top-Journal „Frontiers in Pediatrics“:  Demnach könnten neue Therapien manchen Kindern eine Stammzelltransplantation ersparen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="is-style-headline-with-border wp-block-heading">Leukämie-Behandlung bei Kindern 2022: wo wir stehen und was es braucht</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2022/09/Christina-Peters_fuer-Website-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-1971" srcset="https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2022/09/Christina-Peters_fuer-Website-1024x576.jpg 1024w, https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2022/09/Christina-Peters_fuer-Website-300x169.jpg 300w, https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2022/09/Christina-Peters_fuer-Website-768x432.jpg 768w, https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2022/09/Christina-Peters_fuer-Website-1536x864.jpg 1536w, https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2022/09/Christina-Peters_fuer-Website.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>(Wien, 7.9.2022) <strong>Die internationale FORUM-Studie unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Christina Peters vom St. Anna Kinderspital und unter der wissenschaftlichen Koordination der St. Anna Kinderkrebsforschung war so erfolgreich, dass die Fachzeitschrift <em>Frontiers in Pediatrics</em> eine Anfrage der besonderen Art stellte: Die Expert:innen auf diesem Gebiet wurden eingeladen ein ganzes Forschungsthema zur akuten lymphoblastischen Leukämie bei Kindern zu bearbeiten. Das Ergebnis: 24 wissenschaftliche Arbeiten von 105 Autor:innen über besser verträgliche Behandlungsmethoden und die Möglichkeiten für eine Heilung ohne Stammzelltransplantation.</strong><br></p>



<p>Die akute lymphoblastische Leukämie (ALL) ist die häufigste Krebsart bei Kindern und die Heilungschancen sind generell sehr gut. Wird die Erkrankung jedoch als Hochrisiko-ALL eingestuft und eine Stammzelltransplantation notwendig, so ist eine Ganzkörperbestrahlung immer noch die Therapie der Wahl als Vorbereitung vor der Transplantation. Zu diesem Ergebnis kam die FORUM-Studie, die in 35 Ländern auf fünf Kontinenten durchgeführt wurde (<em>Peters et al., Journal of Clinical Oncology 2020</em>).</p>



<p>„Es handelt sich um die bisher größte Studie zu diesem Thema. Als wir die Ergebnisse im bekannten <em>Journal of Clinical Oncology</em> veröffentlicht hatten, lud <em>Frontiers</em> uns – das internationale Transplantationskonsortium für ALL – ein, eine ganze Sammlung an Übersichtsarbeiten zur ALL bei Kindern herauszugeben“, berichtet Christina Peters, affiliierte Klinikerin an der St. Anna Kinderkrebsforschung und Oberärztin am St. Anna Kinderspital. Als Herausgeber:innen dieses „Research Topic“ fungieren neben Christina Peters, auch Assoc.-Prof. Dr. Adriana Balduzzi (University of Milano Bicocca, Italien) und Prof. Dr. Peter Bader (Goethe-Universität Frankfurt am Main, Deutschland).<br></p>



<p><strong>Leben um den Preis von Langzeitfolgen?</strong></p>



<p>Obwohl die Bestrahlung und Stammzelltransplantation von gesunden Spendern lebensrettend sein können, sind es Langzeitnebenwirkungen, die manchmal die Lebensqualität der Kinder und jungen Erwachsenen massiv beeinträchtigen. Dazu zählen Organschäden, Wachstumsverzögerung und die Entstehung weiterer Krebserkrankungen im Lauf des Lebens. Daher waren die erwähnten Arbeiten dringend notwendig, um aktuelle und zuvor veröffentlichte Ergebnisse übersichtlich darzustellen sowie Lösungsansätze zu diskutieren.</p>



<p>„Eine der brennendsten Fragen für mich ist, ob wir in der Ära moderner Immuntherapien wirklich noch eine Stammzelltransplantation brauchen“, erklärt Christina Peters. Ersatzweise kämen in Zukunft CAR-T-Zell- oder auch Antikörpertherapien in Frage, die Leukämiezellen direkt bekämpfen, führt die Forscherin weiter aus, was auch in drei der genannten Übersichtsarbeiten thematisiert wird. DDr. Jochen Büchner und Kolleg:innen beschäftigen sich etwa mit der Frage, ob und wann eine CAR-T-Zelltherapie als Überbrückung der Zeit bis zur Transplantation in Betracht käme und unter welchen Bedingungen sie als Ersatz einer Transplantation denkbar wäre. Assoc.-Prof. Dr. Tony H. Truong und Kolleg:innen diskutieren in ihrer Arbeit, welche Kinder überhaupt eine Stammzelltransplantation bekommen sollten. Natürlich solle die Transplantation nur für jene Patient:innen in Frage kommen, die mit ‚milderen‘ Therapien keine realistische Überlebenschance hätten. Aber gerade diese Grenzen verschieben sich derzeit.<br></p>



<p><strong>Über 59.000 Aufrufe unserer Arbeiten</strong></p>



<p>Die meisten Aufrufe in dieser Online-Sammlung hatte bisher der Artikel von DDr. Bianca A. W. Hoeben und Kolleg:innen, der sich mit neuen Methoden der Ganzkörperbestrahlung befasst. „Insgesamt haben wir mittlerweile über 59.000 Aufrufe unserer Artikel. Es scheint demnach viele Menschen zu beschäftigen, ob und wie wir die Transplantationsmethoden verbessern können, um Nebenwirkungen zu reduzieren“, so Christina Peters. Beispielsweise haben verschiedene Bestrahlungszentren unterschiedliche Methoden entwickelt, um eine geringere Strahlendosis in bestimmten Organen zu erreichen. Die Grenzen solcher Techniken liegen darin, dass eine ausreichende Strahlendosis notwendig ist, um die Leukämie zu bekämpfen und das eigene Immunsystem stillzulegen, damit die transplantierten Zellen nicht abgestoßen werden.</p>



<p>Neben den genannten Langzeitfolgen von Bestrahlung und Transplantation, spielen auch akute Nebenwirkungen der Transplantation eine große Rolle, wie etwa Infektionen in der Zeit, in der sich das Immunsystem erst wieder aufbauen muss (<em>Olga Zajac-Spychala et al</em>.), oder Komplikationen, weil die Spenderzellen gesundes Gewebe der Patient:innen angreifen. Mit der Vorbeugung und Behandlung der sogenannten Graft-Versus-Host-Erkrankung beschäftigen sich sechs der Artikel in diesem Forschungsthema (<em>Steven J. Keogh et al., Anita Lawitschka et al., Jacob Rozmus et al., Agnieszka Sobkowiak-Sobierajska et al., Matthias Wölfl et al., Natalia Zubarovskaya et al</em>.).</p>



<p>„Die Veröffentlichung dieses Forschungsthemas ist ein riesiger Erfolg für die St. Anna Kinderkrebsforschung. Gemeinsam mit den wertvollen Beiträgen einer Reihe von Kliniker:innen des St. Anna Kinderspitals haben wir brandaktuelle und klinisch relevante Manuskripte publiziert, die für die Behandlung von Kindern mit Hochrisiko-ALL von größter Bedeutung sind“, so Christina Peters.<br></p>



<p class="has-text-align-center">&#8211; &#8211; &#8211;<br></p>



<p><strong>Über die FORUM-Studie</strong></p>



<p>Die FORUM-Studie zeigte, dass Patient:innen über vier Jahren mit Hochrisiko-ALL, die eine Stammzelltransplantation brauchen, länger leben und ein geringeres Risiko für einen Rückfall haben, wenn sie eine Ganzkörperbestrahlung statt einer Chemotherapie zur Vorbereitung vor der Transplantation erhalten. Die Studie wurde nach Einschluss von 417 Teilnehmer:innen aus ethischen Gründen abgebrochen, als die geringere Heilungs- und Überlebenschance im Chemotherapie-Arm ersichtlich wurde. Es handelt sich um eine randomisierte, internationale, multizentrische Phase-III-Studie, in der die Nichtunterlegenheit der Chemotherapie mit Fludarabin, Thiotepa und Busulfan oder Treosulfan gegenüber Ganzkörperverstrahlung plus Etoposid als Vorbereitung vor einer Transplantation geprüft wurde. Die Studie ist das Ergebnis der Zusammenarbeit internationaler Studiengruppen (AIEOP-BFM-ALL-SG, IBFM-SG, INTREALL-SG und EBMT-PD-WP) und erfolgte unter der Leitung von Christina Peters.<br></p>



<p><strong>Über das Forschungsthema in Frontiers</strong></p>



<p>Das in <em>Frontiers in Pediatrics</em> veröffentlichte “Research Topic” <em>Allogeneic Hematopoetic Stem Cell Transplantation for Children with Acute Lymphoblastic Leukemia in the Era of Immunotherapy </em>steht hier zum Download zur Verfügung: <a href="https://www.frontiersin.org/research-topics/19704/allogeneic-hematopoetic-stem-cell-transplantation-for-children-with-acute-lymphoblastic-leukemia-in#overview">https://www.frontiersin.org/research-topics/19704/allogeneic-hematopoetic-stem-cell-transplantation-for-children-with-acute-lymphoblastic-leukemia-in#overview</a></p>



<p>Folgende Themen wurden bearbeitet:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Sind Geschwister mit identem Humanen-Leukozyten-Antigen-System (HLA) immer noch die besten verfügbaren Spender:innen für eine hämatopoetische Stammzelltransplantation bei Akuter lymphatischer Leukämie (ALL)?</li><li>Die Herausforderung der ALL-Behandlung &#8222;älterer Kinder&#8220;: Was ist die beste Transplantationsstrategie für Adolescents and Young Adults (AYAs)?</li><li>Tyrosinkinaseinhibitoren für Philadelphia-Chromosom-positive (Ph+) und Ph-ähnliche ALL: Können wir auf eine hämatopoetische Stammzelltransplantation verzichten?</li><li>Bispezifische Antikörper vor hämatopoetischer Stammzelltransplantation: weniger Toxizität für bessere Transplantationsergebnisse?</li><li>CAR-T-Zelltherapie: Kurative Behandlung oder Brücke zur Transplantation?</li><li>T-Zell-Depletion: Cyclophosphamid nach einer Transplantation versus in vitro-T-Cell-Depletion</li><li>Warum ist Ganzkörperbestrahlung bei Hochrisiko-ALL so wirksam?</li><li>Ganzkörperbestrahlung für immer? Neue chemotherapeutische Optionen für strahlenfreie Konditionierung</li><li>Minimale Resterkrankung: Welcher Grad der Negativität ist relevant?</li><li>Aktuelle Behandlungsmöglichkeiten für akute Graft-versus-Host-Erkrankung bei Kindern</li><li>Aktuelle Behandlungsmöglichkeiten für die chronische Graft-versus-Host-Erkrankung bei Kindern</li><li>Immunrekonstitution und Chimärismus: eine andere Geschichte als bei Erwachsenen?</li><li>Spätfolgen nach hämatopoetischer Stammzelltransplantation: Wo stehen wir heute?</li><li>Hochrisiko-ALL: Transplantationsindikationen im Jahr 2021</li><li>Entwicklung der Immunfunktion nach Stammzelltransplantation: Doppelt wirksame Prophylaxe gegen Leukämie und Infektionen</li><li>Infektionsmanagement gegen Bakterien, Pilze und Viren nach einer Stammzelltransplantation</li><li>SARS-CoV-2-Infektion nach einer Stammzelltransplantation: mehr Glück als Können?</li><li>Transplantation für die Jüngsten: besser als Chemotherapie?<br></li></ul>



<p><strong>Über Christina Peters</strong></p>



<p>Univ.-Prof. Dr. Christina Peters ist Professorin für Kinder- und Jugendheilkunde an der Abteilung für Stammzelltransplantation des St. Anna Kinderspitals und affiliierte Klinikerin an der St. Anna Kinderkrebsforschung in Wien, Österreich. Sie ist Leiterin aktiver Studien im Rahmen der European Society for Blood and Marrow Transplantation (EBMT) und der Internationalen Berlin Frankfurt Münster Studiengruppe (IBFM) zur Behandlung pädiatrischer Leukämien. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen die allogene hämatopoetische Stammzelltransplantation bei Kindern und Jugendlichen mit bösartigen und anderen Bluterkrankungen, infektiöse und toxische Komplikationen nach Stammzelltransplantation, adoptive Zelltherapien und familienorientierte Rehabilitation für Kinder mit lebensbedrohlichen Erkrankungen.</p>



<p>Christina Peters war zwischen 2008 und 2014 Vorsitzende der Arbeitsgruppe für pädiatrische Bluterkrankungen der EBMT. Sie ist Autorin und Co-Autorin zahlreicher Artikel in Fachzeitschriften wie <em>The Lancet</em>, <em>The New England Journal of Medicine</em> und dem<em> Journal of Clinical Oncology</em>. Sie ist regelmäßig Gutachterin für Veröffentlichungen in Fachzeitschriften für Hämatologie, Pädiatrie und Leukämie. Neben ihrer Mitgliedschaft in zahlreichen Fachgesellschaften, etwa der IBFM, dem Center for International Blood and Marrow Transplant Research (CIBMTR), der Deutschen und Österreichischen Gesellschaft für Pädiatrische Hämatologie und der Österreichischen Gentherapie-Kommission, ist Christina Peters Mitglied der Bioethikkommission des Bundeskanzlers und Mitglied des European Network Paediatric Research der Europäischen Arzneimittelagentur EMA (ENPREMA).</p>



<p><br></p>



<div data-wp-interactive="core/file" class="wp-block-file"><object data-wp-bind--hidden="!state.hasPdfPreview" hidden class="wp-block-file__embed" data="https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2022/09/Pressemeldung_Leukaemie-Behandlung-bei-Kindern-2022-wo-wir-stehen-und-was-es-braucht.pdf" type="application/pdf" style="width:100%;height:600px" aria-label="Einbettung von Embed of Pressemeldung_Leukaemie-Behandlung-bei-Kindern-2022-wo-wir-stehen-und-was-es-braucht.."></object><a id="wp-block-file--media-b588d4ab-3c61-4666-8116-8a418c659135" href="https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2022/09/Pressemeldung_Leukaemie-Behandlung-bei-Kindern-2022-wo-wir-stehen-und-was-es-braucht.pdf">Pressemeldung_Leukaemie-Behandlung-bei-Kindern-2022-wo-wir-stehen-und-was-es-braucht</a><a href="https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2022/09/Pressemeldung_Leukaemie-Behandlung-bei-Kindern-2022-wo-wir-stehen-und-was-es-braucht.pdf" class="wp-block-file__button" download aria-describedby="wp-block-file--media-b588d4ab-3c61-4666-8116-8a418c659135">Download</a></div>
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		<title>Gold September: Stark gegen Kinderkrebs!</title>
		<link>https://kinderkrebsforschung.at/gold-september-stark-gegen-kinderkrebs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[anna]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Sep 2022 10:18:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stark gegen Kinderkrebs! September ist Internationaler Kinderkrebsmonat - ein Monat, der uns daran erinnern soll, dass wir dringend mehr und bessere Heilmittel für Krebs bei Kindern finden müssen.</p>
<p>Wir von der St. Anna Kinderkrebsforschung wollen völlig neue und außergewöhnliche Wege gehen, um Kinderkrebs bestmöglich zu bekämpfen. Das zeigt sich unter anderem in folgenden Projekten unserer Forscher:innen: </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kinderkrebsforschung.at/gold-september-stark-gegen-kinderkrebs/">Gold September: Stark gegen Kinderkrebs!</a> erschien zuerst auf <a href="https://kinderkrebsforschung.at">St. Anna Kinderkrebsforschung</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="is-style-headline-with-border wp-block-heading">Gold September: Stark gegen Kinderkrebs!</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="575" src="https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2022/09/Website_CCAM22-1024x575.png" alt="" class="wp-image-1895" srcset="https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2022/09/Website_CCAM22-1024x575.png 1024w, https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2022/09/Website_CCAM22-300x168.png 300w, https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2022/09/Website_CCAM22-768x431.png 768w, https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2022/09/Website_CCAM22-1536x862.png 1536w, https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2022/09/Website_CCAM22-2048x1149.png 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p><img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="🎗" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/t29/1/16/1f397.png"><strong>Stark gegen Kinderkrebs! September ist Internationaler Kinderkrebsmonat &#8211; ein Monat, der uns daran erinnern soll, dass wir dringend mehr und bessere Heilmittel für Krebs bei Kindern finden müssen.</strong><br><br><img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="👉🏼" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/t8d/1/16/1f449_1f3fc.png">Wir von der St. Anna Kinderkrebsforschung wollen völlig neue und außergewöhnliche Wege gehen, um Kinderkrebs bestmöglich zu bekämpfen. Das zeigt sich unter anderem in folgenden Projekten unserer Forscher:innen: <br><br>&#8211; Schwachstellen von Krebsarten zu entdecken, die vom Krebsprotein MYC angetrieben werden, ist das Ziel eines Projekts von Davide Seruggia. Gemeinsam mit Kolleg:innen am CeMM und der Harvard Medical School will der Forscher die Überaktivität von MYC drosseln, indem er einen eng mit ihm verbundenen Eiweißkomplex auf mögliche Angriffspunkte für Therapien scannt. &gt;&gt; <a href="https://ccri.at/davide-seruggia-earns-fwf-stand-alone-funding/">https://ccri.at/davide-seruggia-earns-fwf-stand-alone-funding/</a></p>



<p>&#8211; Eleni Tomazou prüft in ihrem Projekt die klinische Umsetzbarkeit eines neuen diagnostischen Ansatzes, der eine personalisierte Diagnose und Behandlung von Kinderkrebs auf Basis von Blutproben ermöglichen soll. Kooperationspartner:innen sind Christoph Bock (CeMM), Markus Metzler (Universitätsklinikum Erlangen), und Uta Dirksen (Universitätsklinikum Essen). &gt;&gt; <a href="https://ccri.at/strongst-anna-ccri-earns-wwtf-grant-to-promote-precision-medicine-in-childhood-cancer-strong">https://ccri.at/strongst-anna-ccri-earns-wwtf-grant-to-promote-precision-medicine-in-childhood-cancer-strong</a></p>



<p>&#8211; Heinrich Kovar will zusammen mit Florian Halbritter und Martin Distel das bisher ungelöste Rätsel über Ursprung und Entwicklung von kindlichen Knochentumoren aufklären. Dieses Wissen wäre die Grundlage dafür, neue und effektivere Therapien zur Heilung von Kinderkrebs zu finden. Kooperationspartner:innen in diesem Projekt sind Igor Adameyko, Matthias Farlik (beide Medizinische Universität Wien), und Cornelia Kasper (Universität für Bodenkultur, Wien). <a href="https://ccri.at/alexs-lemonade-stand-foundation-crazy-8-initiative-award-goes-to-vienna-tracking-the-tumor-origin-to-cure-childhood-cancer">https://ccri.at/alexs-lemonade-stand-foundation-crazy-8-initiative-award-goes-to-vienna-tracking-the-tumor-origin-to-cure-childhood-cancer</a></p>



<p>&#8211; Eva König und ihr Team untersuchen die Rolle der Natürlichen Killerzellen (NK) bei der Tumorüberwachung mit dem Ziel, neue therapeutische Ziele zu finden, um die Funktionalität dieser Abwehrzellen zu verbessern und die Empfindlichkeit von Tumoren gegenüber NK-Zellen zu erhöhen. &gt;&gt; <a href="https://ccri.at/research-group/eva-koenig-group/">https://ccri.at/research-group/eva-koenig-group/</a></p>



<p><em>Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Unterstützer:innen und Förder:innen bedanken, die unsere Forschung möglich machen. Die oben genannten Projekte werden von Alex&#8217;s Lemonade Stand Foundation (ALSF), dem Wissenschaftsfonds FWF, der Fellinger Krebsforschung, der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und dem Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF) gefördert.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kinderkrebsforschung.at/gold-september-stark-gegen-kinderkrebs/">Gold September: Stark gegen Kinderkrebs!</a> erschien zuerst auf <a href="https://kinderkrebsforschung.at">St. Anna Kinderkrebsforschung</a>.</p>
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		<title>Scientists off the record: &#8222;&#8230; bin zufällig auf Leukämiezellen gestoßen&#8220;</title>
		<link>https://kinderkrebsforschung.at/scientists-off-the-record-bin-zufaellig-auf-leukaemiezellen-gestossen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[anna]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Aug 2022 09:02:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://kinderkrebsforschung.at/?p=1876</guid>

					<description><![CDATA[<p>St. Anna Kinderkrebsforscher Michael Dworzak erklärt, welche Frage ihn umtreibt, worauf es im (Forschungs-)Leben ankommt und welcher der schönste See Österreichs ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kinderkrebsforschung.at/scientists-off-the-record-bin-zufaellig-auf-leukaemiezellen-gestossen/">Scientists off the record: &#8222;&#8230; bin zufällig auf Leukämiezellen gestoßen&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://kinderkrebsforschung.at">St. Anna Kinderkrebsforschung</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="is-style-headline-with-border wp-block-heading">Scientists off the record: &#8222;… bin zufällig auf Leukämiezellen gestoßen&#8220;</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2022/08/5-1024x576.png" alt="" class="wp-image-1879" srcset="https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2022/08/5-1024x576.png 1024w, https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2022/08/5-300x169.png 300w, https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2022/08/5-768x432.png 768w, https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2022/08/5-1536x864.png 1536w, https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2022/08/5.png 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p><img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="🗨" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/td9/1.5/16/1f5e8.png">👨‍🏊‍♀️ (Wien, 30.8.2022) <strong>St. Anna Kinderkrebsforscher Michael Dworzak erklärt, welche Frage ihn umtreibt, worauf es im (Forschungs-)Leben ankommt und welcher der schönste See Österreichs ist.</strong><img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="💧" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/t9b/1.5/16/1f4a7.png"></p>



<p><img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="📌" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/t5/1.5/16/1f4cc.png">So bewahre ich an heißen Sommertagen einen kühlen Kopf:<br>Schwimmen, schwimmen, schwimmen, &#8230; <img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="🥽" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/t77/1.5/16/1f97d.png"><img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="🩳" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/tee/1.5/16/1fa73.png"><br><br><img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="📌" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/t5/1.5/16/1f4cc.png">Das hat mich zuletzt neugierig gemacht:<br>Die Frage, wie man jahrzehntelange Erfahrung als Arzt und Forscher in Computeralgorithmen abbilden kann, um für Kinder mit Leukämie weltweit die bestmögliche Diagnostik verfügbar zu machen.<br><br><img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="📌" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/t5/1.5/16/1f4cc.png">So verbringe ich meinen Sommerurlaub 2022:<br>Am Grundlsee – schöner geht nicht!<img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="🌄" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/t68/1.5/16/1f304.png"><br><br><img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="📌" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/t5/1.5/16/1f4cc.png">Dieses Ereignis hat mein Forscherleben geprägt:<br>Ein Zufall am 8. Februar 1994 spätabends: Ich habe erstmals und unerwartet mittels Durchflusszytometrie Leukämiezellen im vermeintlich gesunden Knochenmark entdeckt.<br><br><img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="📌" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/t5/1.5/16/1f4cc.png">Wenn ich nochmals 16 sein könnte:<br>Ich würde wieder werden wollen, wer ich bin.<br><br><img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="📌" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/t5/1.5/16/1f4cc.png">Der beste Rat, den ich je bekommen habe:<br>Du brauchst „courage and interest“.<br><br><img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="📌" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/t5/1.5/16/1f4cc.png">Diese Lektüre darf im Urlaub nicht fehlen: <br>Die Diplomarbeit meiner Tochter.<br><br><img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="📌" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/t5/1.5/16/1f4cc.png">Das möchte ich noch erreichen/erfinden:<br>Ich möchte eine Methode entwickeln, um die Heilung jedes Kindes mit akuter myeloischer Leukämie in einem individualisierten Therapieansatz möglich zu machen.<br><br><img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="👉🏼" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/t26/1.5/16/1f449_1f3fc.png">Michael Dworzak leitet die Forschungsgruppe „Immunologische Diagnostik“ an der <a href="https://www.facebook.com/st.anna.kinderkrebsforschung/?__cft__[0]=AZXUjzpLnVyFTJwZ-GQE-aLliKEdJh7I2YY_BzEE9g5KFXCtVXo2POhHA4nGrfbnmBiMLJq9BdivznDhz2qumLq3UeOO5mi89swjgf5pnDcQhfGyL1gO1ytPGAAN3kAjMobxSUfUXlQfUVV_OkFd_7C8BJsJBykzRDzCh6lB7op278CWZ_VNKGLf-Jgc5Jy-JqY3qiFiYqYmGaqwgj6fGQjm&amp;__tn__=kK-R">St. Anna Kinderkrebsforschung</a> und ist Oberarzt im St. Anna Kinderspital. Er entwickelt neue Diagnosemethoden für Kinder und Jugendliche mit Leukämie und Lymphomen unter Verwendung der Durchflusszytometrie zur Immunphänotypisierung.<br><br><img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="🔗" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/tc/1.5/16/1f517.png">Mehr dazu: <a href="https://kinderkrebsforschung.at/immundiagnostik/?fbclid=IwAR1L-3uhxm6G8DEBPfOqllmVjmIU5NXY_IwE9h0F21Qj1n1ALE_hrP-pFjQ" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://kinderkrebsforschung.at/immundiagnostik/</a><br></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kinderkrebsforschung.at/scientists-off-the-record-bin-zufaellig-auf-leukaemiezellen-gestossen/">Scientists off the record: &#8222;&#8230; bin zufällig auf Leukämiezellen gestoßen&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://kinderkrebsforschung.at">St. Anna Kinderkrebsforschung</a>.</p>
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		<title>Scientist Sabine Taschner-Mandl off the record: &#8222;Sei mutig und wage den Blick über den Tellerrand!&#8220;</title>
		<link>https://kinderkrebsforschung.at/scientist-sabine-taschner-mandl-off-the-record-sei-mutig-und-wage-den-blick-ueber-den-tellerrand/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[anna]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Aug 2022 09:28:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://kinderkrebsforschung.at/?p=1873</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die St. Anna Kinderkrebsforscherin Sabine Taschner-Mandl will die Behandlung von kindlichen Nerventumoren verbessern. In unserer Interviewserie "Scientists off the record" haben wir nachgefragt, was die Neugier der Forscherin weckt und wie sie ihren Sommer verbringt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kinderkrebsforschung.at/scientist-sabine-taschner-mandl-off-the-record-sei-mutig-und-wage-den-blick-ueber-den-tellerrand/">Scientist Sabine Taschner-Mandl off the record: &#8222;Sei mutig und wage den Blick über den Tellerrand!&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://kinderkrebsforschung.at">St. Anna Kinderkrebsforschung</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="is-style-headline-with-border wp-block-heading">Scientist Sabine Taschner-Mandl off the record: &#8222;Sei mutig und wage den Blick über den Tellerrand!&#8220;</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2022/08/Taschner-Mandl_Scientists-off-the-record_fuer-Website-1024x576.png" alt="" class="wp-image-1874" srcset="https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2022/08/Taschner-Mandl_Scientists-off-the-record_fuer-Website-1024x576.png 1024w, https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2022/08/Taschner-Mandl_Scientists-off-the-record_fuer-Website-300x169.png 300w, https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2022/08/Taschner-Mandl_Scientists-off-the-record_fuer-Website-768x432.png 768w, https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2022/08/Taschner-Mandl_Scientists-off-the-record_fuer-Website-1536x864.png 1536w, https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2022/08/Taschner-Mandl_Scientists-off-the-record_fuer-Website.png 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p><img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="👩‍🔬" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/tea/1/16/1f469_200d_1f52c.png"><img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="🏖" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/t5d/1/16/1f3d6.png"><img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="🌄" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/tf/1/16/1f304.png"><strong> </strong>(Wien, 24.8.2022) <strong>Die St. Anna Kinderkrebsforscherin Sabine Taschner-Mandl will die Behandlung von kindlichen Nerventumoren verbessern. In unserer Interviewserie &#8222;Scientists off the record&#8220; haben wir nachgefragt, was die Neugier der Forscherin weckt und wie sie ihren Sommer verbringt.</strong></p>



<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="📌" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/tac/1/16/1f4cc.png">Dieses Ereignis hat mein Forscherleben geprägt:<br></strong>Mein erster Kontakt mit Genetik und Neurowissenschaften in der Schule.<img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="🧬" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/t2f/1/16/1f9ec.png"><br><br><strong><img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="📌" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/tac/1/16/1f4cc.png">So verbringe ich meinen Sommerurlaub 2022:<br></strong>Mit einem Wohnmobil auf einem Road Trip in die Berge und ans Meer durch Österreich und Italien. <img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="🚐" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/t65/1/16/1f690.png"><img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="🏕" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/tdc/1/16/1f3d5.png"><img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="🏖" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/t5d/1/16/1f3d6.png"><br><br><strong><img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="📌" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/tac/1/16/1f4cc.png">Das hat mich zuletzt neugierig gemacht:<br></strong>Die ungeheure Plastizität von Tumorzellen und Zellen in der Umgebung von Tumoren, z. B. Schwann-Zellen. Diese Zellen sind in der Lage, ihren zellulären Zustand zu verändern, also in verschiedene Rollen zu schlüpfen. Da möchte ich verstehen, wie das funktioniert.<br><br><strong><img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="📌" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/tac/1/16/1f4cc.png">So bewahre ich an heißen Sommertagen einen kühlen Kopf:<br></strong>Am Strand entspannen oder wandern am Dachsteingletscher!<img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="🧗‍♀️" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/t92/1/16/1f9d7_200d_2640.png"><img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="🏔" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/t5b/1/16/1f3d4.png"><br><br><strong><img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="📌" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/tac/1/16/1f4cc.png">Wenn ich nochmals 16 sein könnte:<br></strong>Würde mich mein Weg hoffentlich auch wieder in die St. Anna Kinderkrebsforschung führen!<br><br><strong><img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="📌" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/tac/1/16/1f4cc.png">Der beste Rat, den ich je bekommen habe:<br></strong>Es gibt immer Ausnahmen von der Regel – so wahr in der Biologie!<br><br><strong><img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="📌" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/tac/1/16/1f4cc.png">Mein Motto in der Forschung:<br></strong>Sei mutig und wage den Blick über den Tellerrand.<br><br><strong><img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="📌" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/tac/1/16/1f4cc.png">Diese Lektüre darf im Urlaub nicht fehlen: <br></strong>Reiseführer, das DATUM und ein oder zwei Klassiker. <img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="📖" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/t9e/1/16/1f4d6.png"><br><br><strong><img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="📌" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/tac/1/16/1f4cc.png">Das möchte ich noch erreichen/erfinden:<br></strong>Ich möchte für Kinder und Jugendliche mit Neuroblastom und anderen soliden Tumoren bessere Diagnostik, zum Beispiel mittels „Liquid Biopsies“ und bessere Therapiekonzepte entwickeln. <img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="💊" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/tf5/1/16/1f48a.png"><img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="🧫" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/tae/1/16/1f9eb.png"><img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="🔬" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/t7e/1/16/1f52c.png"><br><br><img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="👉🏼" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/t8d/1/16/1f449_1f3fc.png"><em>Sabine Taschner-Mandl leitet die Gruppe Tumorbiologie an der St. Anna Kinderkrebsforschung.</em> <br><img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="🔗" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/tb3/1/16/1f517.png"><em>Mehr dazu:</em> <a href="https://kinderkrebsforschung.at/536/?fbclid=IwAR2bZ-Y0ib5cP5vy7tsHpJVB2JN3OgMrEpOYSC1T_lmOfbJMsuSLHKY11AM" rel="noreferrer noopener" target="_blank">https://kinderkrebsforschung.at/536/</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kinderkrebsforschung.at/scientist-sabine-taschner-mandl-off-the-record-sei-mutig-und-wage-den-blick-ueber-den-tellerrand/">Scientist Sabine Taschner-Mandl off the record: &#8222;Sei mutig und wage den Blick über den Tellerrand!&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://kinderkrebsforschung.at">St. Anna Kinderkrebsforschung</a>.</p>
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		<title>René Geyeregger off the record: Seine Netflix-Shortlist und was ihn antreibt, in der Forschung zu arbeiten</title>
		<link>https://kinderkrebsforschung.at/kinderkrebsforscher-rene-geyeregger-off-the-record-seine-netflix-shortlist-und-was-ihn-antreibt-in-der-forschung-zu-arbeiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[anna]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Aug 2022 09:16:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Scientists off the record: St. Anna Kinderkrebsforscher René Geyeregger verrät, wie er seinen Urlaub verbringt, worauf er neugierig ist und was ihn antreibt, in der Forschung zu arbeiten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kinderkrebsforschung.at/kinderkrebsforscher-rene-geyeregger-off-the-record-seine-netflix-shortlist-und-was-ihn-antreibt-in-der-forschung-zu-arbeiten/">René Geyeregger off the record: Seine Netflix-Shortlist und was ihn antreibt, in der Forschung zu arbeiten</a> erschien zuerst auf <a href="https://kinderkrebsforschung.at">St. Anna Kinderkrebsforschung</a>.</p>
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<h2 class="is-style-headline-with-border wp-block-heading">René Geyeregger off the record: <br>Seine Netflix-Shortlist und was ihn in der Forschung antreibt</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2022/08/Scientists-off-the-record-Praesentation-169-1024x576.png" alt="" class="wp-image-1862" srcset="https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2022/08/Scientists-off-the-record-Praesentation-169-1024x576.png 1024w, https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2022/08/Scientists-off-the-record-Praesentation-169-300x169.png 300w, https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2022/08/Scientists-off-the-record-Praesentation-169-768x432.png 768w, https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2022/08/Scientists-off-the-record-Praesentation-169-1536x864.png 1536w, https://kinderkrebsforschung.at/wp-content/uploads/sites/3/2022/08/Scientists-off-the-record-Praesentation-169.png 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>(Wien, 12.8.2022) <img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="🗨" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/t80/1/16/1f5e8.png"><img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="👩‍🔬" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/tea/1/16/1f469_200d_1f52c.png"><img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="⛱" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/t78/1/16/26f1.png"><img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="☀" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/t6d/1/16/2600.png"><strong>Scientists off the record / Sommerausgabe: <strong>St. Anna Kinderkrebsforscher René Geyeregger verrät, wie er seinen Urlaub verbringt, worauf er neugierig ist und was ihn antreibt, in der Forschung zu arbeiten.</strong><br></strong><br><strong><img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="📌" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/tac/1/16/1f4cc.png">So verbringe ich meinen Sommerurlaub 2022:<br></strong>Zuhause mit Familie im Haus und Garten.<br><br><strong><img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="📌" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/tac/1/16/1f4cc.png">Das hat mich zuletzt neugierig gemacht:<br></strong>Die Interaktion des SARS-CoV-2-Virus mit dem Immunsystem. <br><br><strong><img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="📌" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/tac/1/16/1f4cc.png">Dieses Ereignis hat mein Forscherleben geprägt: <br></strong>Freudentränen der Eltern nach erfolgreicher Behandlung mittels Virus-spezifischen T-Zellen. <img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="📌" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/tac/1/16/1f4cc.png">So bewahre ich an heißen Sommertagen einen kühlen Kopf:Luftdurchlässigen Hut tragen inklusive eines kühlen Getränks <img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="😉" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/t57/1/16/1f609.png"><br><br><strong><img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="📌" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/tac/1/16/1f4cc.png">Der beste Rat, den ich je bekommen habe:<br></strong>Bleib dir treu! Glaube an deine Ideen! Und sei kreativ in der Umsetzung!<br><br><strong><img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="📌" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/tac/1/16/1f4cc.png">Wenn ich nochmals 16 sein könnte:<br></strong>Will ich nicht!<br><br><strong><img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="📌" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/tac/1/16/1f4cc.png">Mein Motto in der Forschung:<br></strong>„From bench to bedside.“ – Was mich täglich antreibt: Ich möchte etwas entwickeln, das Patientinnen und Patienten hilft.<br><br><img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="📌" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/tac/1/16/1f4cc.png"><strong>Diese Lektüre darf im Urlaub nicht fehlen:</strong><br>Ich brauche eine neue Brille daher lieber Netflixen statt lesen. Meine Favoriten sind Serien wie „Stranger Things“, „Ozarks“, „Better Call Saul“ oder „Fargo“.<br><br><strong><img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="📌" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/tac/1/16/1f4cc.png">Das möchte ich noch erreichen/erfinden:<br></strong>Erfolgreiche zelluläre Immuntherapien gegen solide Tumoren bei Kindern entwickeln.<br><br><img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="👉🏼" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/t8d/1/16/1f449_1f3fc.png"><em>René Geyeregger leitet die Gruppe Clinical Cell Biology and FACS Core Unit an der St. Anna Kinderkrebsforschung.</em><br><img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="🔗" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/tb3/1/16/1f517.png">Mehr dazu (deutsch) &gt;&gt;<a href="https://kinderkrebsforschung.at/klinische-zellbiologie/?fbclid=IwAR3IbXeQW3b91ZBdoGQEaCM223XIyki9E7SfzHsI8SnHENAKZDWbTh9xwrQ" rel="noreferrer noopener" target="_blank">https://kinderkrebsforschung.at/klinische-zellbiologie/</a><br>(englisch) &gt;&gt; <a href="https://ccri.at/research-group/rene-geyeregger-group/?fbclid=IwAR0KpnbaC2wiCRNyKBtXaWrgrKGj8oVs7YiL-a60al-V7LzT6nvmTPkwlYE" rel="noreferrer noopener" target="_blank">https://ccri.at/research-group/rene-geyeregger-group/</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kinderkrebsforschung.at/kinderkrebsforscher-rene-geyeregger-off-the-record-seine-netflix-shortlist-und-was-ihn-antreibt-in-der-forschung-zu-arbeiten/">René Geyeregger off the record: Seine Netflix-Shortlist und was ihn antreibt, in der Forschung zu arbeiten</a> erschien zuerst auf <a href="https://kinderkrebsforschung.at">St. Anna Kinderkrebsforschung</a>.</p>
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