Heute ist Internationaler Kinderkrebstag!
Der Internationale Kinderkrebstag am 15. Februar steht für die Herausforderungen im Kampf gegen Krebs bei Kindern und soll das Bewusstsein für diese Krankheit erhöhen. Für die St. Anna Kinderkrebsforschung steht die dieser Tag unter dem Motto „Weil Aufgeben nicht drin ist!“ .
Jedes Jahr erhalten weltweit rund 400.000 Kinder und Jugendliche eine Krebsdiagnose, in Österreich sind es etwa 300 . Der Internationale Kinderkrebstag am 15. Februar macht auf die besonderen medizinischen, psychischen und sozialen Herausforderungen aufmerksam, mit denen betroffene Kinder und ihre Familien konfrontiert sind – und auf die zentrale Rolle der Forschung bei der Verbesserung der Heilungschancen.
Krebs im Kindesalter ist selten, jedoch oft besonders aggressiv. Während bei Erwachsenen äußere Risikofaktoren eine große Rolle spielen, beruhen Krebserkrankungen bei Kindern häufig auf spontan auftretenden genetischen oder epigenetischen Veränderungen. „Diese Mutationen entstehen meist ohne erkennbare äußere Ursache und beeinträchtigen grundlegende Entwicklungsprozesse, wodurch einige Krebserkrankungen im Kindesalter besonders aggressiv und schwer behandelbar sind“, erklärt Assoz. Prof. Dr. Eleni Tomazou, Wissenschaftliche Direktorin der St. Anna Kinderkrebsforschung.“
In Österreich überleben heute bis zu 85 Prozent der betroffenen Kinder mindestens fünf Jahre nach der Diagnose. Diese Entwicklung zeigt die großen Fortschritte der vergangenen Jahrzehnte. Weltweit sind die Überlebenschancen jedoch weiterhin sehr ungleich verteilt: In Ländern mit niedrigem Entwicklungsstand überleben teilweise nur rund zehn Prozent der erkrankten Kinder. Jährlich sterben weltweit etwa 100.000 Kinder und Jugendliche an Krebs.
Um diese Ungleichheiten zu verringern, hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Global Initiative for Childhood Cancer gestartet. Ziel ist es, die globale Überlebensrate bis 2030 auf mindestens 60 Prozent zu erhöhen. Zentrale Voraussetzungen dafür sind eine frühere Diagnostik, wirksamere Therapien und nachhaltige Investitionen in die medizinische Forschung.
Entscheidend für Fortschritte in der Kinderkrebsbehandlung ist die enge Verzahnung von Klinik und Forschung. Der direkte Austausch zwischen medizinischer Praxis und Wissenschaft ermöglicht es, neue Erkenntnisse rasch in die Versorgung zu integrieren und Therapien kontinuierlich zu verbessern.
„Um die Überlebenschancen von Kindern mit Krebs weiter zu verbessern, braucht es kontinuierliche Investitionen in Forschung und internationale Zusammenarbeit. Nur so können innovative Therapien rasch in die klinische Praxis gebracht werden“, betont Dr. Taschner-Mandl, Direktorin des St. Anna Kinderkrebsforschung.
Die St. Anna Kinderkrebsforschung zählt zu den international führenden Forschungseinrichtungen im Bereich der Pädiatrischen Onkologie. Seit seiner Gründung 1988 widmet sich das Institut der Entwicklung innovativer diagnostischer, prognostischer und therapeutischer Ansätze für Kinder und Jugendliche mit Krebs. Die Forschungsarbeit wird maßgeblich durch private Spenden unterstützt.
💛 Diese wichtige Forschungsarbeit ist nur durch die Unterstützung jedes einzelnen unserer Spender und Spenderinnen möglich. Anlässlich des Internationalen Kinderkrebstags erhält jede Person, die zwischen dem 13. und 15. Februar 2026 online spendet, als Zeichen unserer Wertschätzung ein kleines Täschchen mit dem Motto „Weil Aufgeben nicht drin ist!“. Es soll täglich an die wichtige Mission der St. Anna Kinderkrebsforschung erinnern.



